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Geschenkbücher

LYRIK & SACHBUCH
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Tine Wittler

Lokalrunde -
Tresenlyrik schlückchenweise

Bar-Gedichte & Cocktail-Rezepte

illustriert von Marlies Schaper
Hardcover / 72 Seiten / 13x19 cm
ISBN 978-3-944459-49-3
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Nachtgedanken am Bartresen

Wenn alles um uns herum stresst und nervt, gibt es doch den einen echten Rückzugsort: Die kleine schummrige Bar um die Ecke. Dort sind wir alle gleich – egal, was oder wen wir am Tage repräsentieren. Wenn die Nacht kommt, ist die Alltagslast vergessen, dann dürfen wir versacken – melancholisch oder in Partylaune. Diese Stunden gehören uns. – Wir können sie mit anderen teilen, uns auf eine Stimmung einlassen oder in Zwiesprache mit uns selbst versinken ...
In 15 Gedichten – sie lassen sich auch singen oder rappen – beschreibt Tine Wittler Stimmungen, Typen und Situationen in der schummrigen Atmosphäre der Bar an der Ecke, der Parallelwelt, in der man nach der Alltagslast »absacken« kann. Wer sich diese Lockerheit mit nach Hause nehmen will, bekommt zu jedem Gedicht das passende Cocktail-Rezept: Neben bekannten wie »Collins« und »Bloody Mary« auch spezielle Eigenkreationen wie »Eimsbush Mule« für knappe Kasse, der »Horstmeister« zur Überwindung von Liebeskummer oder »Sonne im Glas« mit Sonnen»brand«gefahr auch in der Nacht.
Und nein, es ist kein Buch für Abstinenzler. Das letzte Gedicht titelt »Alkoholallergie« – und endet mit »Prost!«, gefolgt von der Cocktail-Empfehlung »Long Island Ice Tea«; eher ein Draufsetzer – mit dem Hinweis, »der Alkohol versteckt sich im Geschmack«.


PLATTDEUTSCH / Geschenkbuch
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THESI CHRISTIANSEN

Des Sängers Fluch

und andere Parodien in ehrbaren plattdeutschen Riemels

55 Seiten / ca. 13×19 cm
Hardcover, gebunden (mit Leseband)
ISBN 978-3-944459-13-4

 

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Plattdeutsch gereimt

Klassische deutsche Kulturkost nach norddeutscher Art zubereitet – auf Plattdeutsch. Ob es Goethe, Schiller, Uhland und anderen toten Dichtern wohl geschmeckt hätte? Das Vergnügen an den "Riemels in ehrbarem Plattdüütsch" aus den 20-er/30-er Jahren des vorigen Jahrhunderts ist geblieben. Der Nachdruck dieser Parodien soll mithelfen, die plattdeutsche Sprache und ihren Humor am Leben zu erhalten.

Beispiel zum Buchtitel:

Dor stünn in olen Tieden en Sloss, dat leet sick sehn, / das stünn op hogen Bargen, harr'n Keller un ok Böön. / Ringsüm wär'n smucke Gordens, dat seeg gor prächtig ut, / un mang de geelen Wöddeln stünn ok Kartoffelkrut.
Das Schicksal nimmt seinen Lauf, denn: Mal tröck' na dit Gebäude twee Sängers Hand in Hand, / mit kotte Ledderbüxen, en Kittel as Gewand ...
De Keunigin begeistert, reep "Bravo!" un "Juchhe!" / un geev de beiden Sängers tein Penn ut' Portmonee ...
(und das hätte sie nicht tun sollen...).


Sachbuch mit Geschichten
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ULLI KRAUSE

Seeluft macht hungrig

Bord-Kochbuch mit Gerichten und Geschichten aus der Freizeit-Seefahrt

136 Seiten / ca. 14,2 × 20,4 cm / mit farbigen Bildern
Hardcover / Leseband
ISBN 978-3-944459-82-0  –  17,00 €

 

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Und der Koch in der Kombüse ...
 
Wenn der Wind Pause macht, der Magen knurrt und der nächste Hafen weit hinterm Horizont liegt – dann kann der Smutje die Stimmung an Bord mit einem herzhaften Gericht wieder aufrichten! Ulli Krause hat's in der harten Seefahrt erfahren und verrät jetzt, wie man in der engen Segler-Pantry mit Pütt und Pann umgeht. Sein Kochbuch beginnt mit ein paar Sicherheits-Tipps und einem langen Einkaufszettel, er verrät wie man die Heringe vom Kutter für die Pfanne zubereitet. Rund 70 Rezepte reichen auch für längere Törns. Und was man so alles auf dem Wasser und in den Häfen erleben kann, das ist die Kost, die zwischen den Malzeiten die Lust auf die Freizeit-Seefahrt hochleben lässt, und manchmal erst lustig ist, wenn Sturm und Regen abgewettert sind und das Boot am Steg liegt. Ahoi und guten Appetit!

WELTKRIEGS-NOVELLE
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DAGMAR SEIFERT

Friedensnacht

Wie Lene sich fürs Vaterland opferte

 

96 Seiten / ca. 13 × 20 cm
von der Autorin farbig illustriert
Hardcover / gebunden
ISBN 978-3-944459-29-5  – 
Hier gibt es eine LESEPROBE

 

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Weltkrieg in Blankenese

1914. Eine Offiziersfamilie in Blankenese. Vater und Bruder werden zu den Waffen gerufen, die Frauen bleiben zurück. Die Kampfhandlungen sind weit weg, aber der Weltkrieg dringt mehr und mehr in das tägliche Leben und dauert länger als erwartet. Bald muss die sechzehnjährige Helene nicht nur die Verantwortung für den Haushalt übernehmen – sie muss auch verhindern, dass ihre Stiefmutter ausgerechnet am Heiligen Abend Dummheiten macht. Helene beginnt ihren ganz eigenen Krieg, konsequent, raffiniert und entschlossen. Gleichzeitig schweigen an der Front die Waffen. Dort wird diese Weihnacht zur Friedensnacht.

Die Perspektive einer 16-Jährigen verleiht der Novelle bisweilen einen erotischen Hauch – doch die ungewohnt dichte Erzählung bringt die Auswirkungen der fernen Weltkriegs-Front ins bürgerliche Leben. Ein Anti-Kriegsbuch, das ohne Mahnung zur Besinnung ruft.

 

Die Widmung der Autorin:

Für Emil Seifert, den ich nie persönlich kennengelernt habe, und der sich furchtbar irrte, als er 1918 seinem siebenjährigen Sohn – meinem Vater – über den Kopf strich und seufzte:
»Der Krieg ist vorbei, mein Junge. So was wirst du Gott sei Dank nie mitmachen müssen. Nach dieser Hölle sind die Menschen klüger geworden.«
Sein lächelndes Gesicht hängt über meinem Schreibtisch.


 

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Krimi

OSTSEE-KRIMI
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FRAUKE MOHR

Der Tote im Yachthafen

Tim Bronkaus erster Fall

Taschenbuch, 13,5x20cm, 140 Seiten
ISBN 978-3-944459-26-4 – 9,- €
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Kripo Neustadt ermittelt

Tim Bronkaus Handy dudelt die Star-Wars-Melodie. Ein Weckruf zum Einsatz. Ein Toter liegt auf den edlen Lederpolstern seiner protzigen Luxusyacht im Hafen von Grömitz. Mord? Dr. Qual hat eine Vermutung. Tims Dogge Bruno erschnüffelt die erste Spur. Für Kommissar Bronkau ist es der erste Mordfall seit der Polizeischule. Der Tote ist prominent, hatte sich ein wahres Schloss an der Steilküste gebaut – dort, wo eigentlich Naturschutz ist. Geld macht‘s möglich – aber wie verdient er sein Vermögen? Wer sind seine Feinde? Was ist das Mord-Motiv? Das komplette Neustädter Kripoteam ermittelt.
Die »gute Nase« der Kripo leidet jedoch streckenweise heftig unter Brunos Blähungen. Das soll eine junge Tierärztin ändern, die auch Gefallen an Tim findet – aber das ist eine nebensächliche Angelegenheit. Im Mordfall führt die Spur nach Hamburg und wird für Tims Kollegen schließlich lebensgefährlich. Die Spannung steigt von Seite zu Seite, bis schließlich beim Leser die Erkenntnis reift: Das Beste am Norden – ist unsere Kripo...


OSTSEE-KRIMI
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FRAUKE MOHR

Warum musste Mandy sterben?

Tim Bronkaus 2. Fall

Taschenbuch, 12,5x19cm, 196 Seiten
ISBN 978-3-944459-50-9 – 9,- €

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>Druckfrisch direkt ab Verlag >>
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Models leben gefährlich

Natürlich – der junge Ermittler Tim Bronkau der Kripo Neustadt kann an seinem freien Tag nicht in Ruhe seine Pizza genießen. Der Chef meldet auf dem Handy: Eine Tote auf
Mallorca – mysteriöser Absturz von der Steilküste. Das hübsche Model ganz aus der Nähe wollte auf der Lieblingsinsel der Deutschen als Contest-Star siegen ...
Kripochef Niebuhr will sich nicht allein auf die spanische Polizei verlassen und nutzt ein internationales Austauschprogramm, um gleichzeitig Tim Bronkau die Chance zu geben, seine Erfahrungen zu erweitern. – Einfach nur, weil die Frage im Raum steht: Warum musste Mandy sterben?
Dogge Bruno und Freundin Yessica müssen zu Hause bleiben, während Tim sich ins Millieu der Model-Welt begibt. Er gerät in auch für ihn lebensgefährliche Verstrickungen, die schließlich wieder an die Ostsee führen.
Was wie ein Unfall aussehen sollte, war schließlich ein dicker Fisch, der dem Neustädter Kripo-Team ins Netz ging. Skrupellose Täter, die vom Ehrgeiz der jungen Frauen profitieren wollten, ohne Rücksicht auf deren Leib und Leben.


HAFEN-KRIMI aus Hamburg
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Reimer Boy Eilers

Ebenholz und schwarze Tränen

Yakub Singer ermittelt

Taschenbuch mit Klappen ca. 240 S.
ISBN 978-3-944459-45-5 – 12,00 €

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Big Business mit Tropenholz und Killer auf Bestellung

In Hamburg tagen Deutschlands Edelholz-Importeure. Dr. Bill Paddy, ein entschiedener Kritiker des Raubbaus an Edelhölzern aus der Dritten Welt und Mitglied einer Delegation aus Liberia, treibt tot im eisigen Elbwasser. Mord oder Unfall? Privatdetektiv Yakub Singer soll es herausfinden. Seine Recherche wird begleitet von einer Reihe ungewöhnlicher Todesfälle, die nicht nur ihn, sondern auch die schöne schwarze Prinzessin Uva aus Monrovia in bedrohliche Situationen bringt. Ein lausig kalter Winter – aber ein brennend heißer Fall um kompromisslosen Profit für Wenige oder Regenwald für das Weltklima. Ein Thriller am Hafenrand mit Fluchtpunkten in Berlin und an der Ostsee.

KRIMI-GROTESKE / HUMOR
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Gisela Walitzek / Stephan Poost

Morderstedt -
Das Beste vom Morden

Eine gartenschaurige Krimi-Groteske

280 Seiten / A5-Format / LESEPROBE
ISBN 978-3-9813804-9-1 – 9,95 €

Die Druckauflage ist weitgehend vergriffen.

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Krimispaß mit Lokalkolorit

Rückblende auf Norderstedts Landesgartenschau? Vielleicht auch ein Vorgriff auf die spätere Chronik. Denn hier steht es geschrieben, wie es wirklich gewesen sein könnte. Der wortwitzige Krimi-Blog erfreute inzwischen weit über 100.000 Web-Besucher. Es wurde also Zeit, die ganze persiflierte Geschichte in ein Buch zu packen – gerafft und etwas poliert ist sie noch besser geworden! Und vielleicht auch ein Übungsstück, aktuelle Gartenschauen aus ebensolcher Schrägperspektive zu betrachten.
Eine Leseprobe gibt es auch auf Amazon. 


Biografien – Erlebte Geschichte

ZEITZEUGEN / LEBENS-BERICHTE
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Liesel Hünichen

Jugendjahre zwischen den Weltkriegen

und 2099 weitere Tage

Hardcover gebunden, mit Leseband
155x215mm, 55 Abbildungen, 528 Seiten
ISBN 978-3-944459-39-4 – 28,00 €
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>•<  Direkt beim Verlag: 28,00 €
(auf Rechnung und versandkostenfrei)

Deutschland-Geschichte aus der Perspektive einer bürgerlichen Familie

1919 – im ersten Friedensjahr nach dem »furchtbarsten Krieg aller Zeiten« – wird Liesel Hünichen in Münster geboren. Der Vater ein ehrgeiziger Lehrer, die Mutter streng erzogen und der Familie treulich ergeben. Zwei Geschwister kommen noch hinzu. Der Leser erfährt vom bürgerlichen Familienleben in der Kleinstadt Dülmen und Bildung/Arbeit in Münster.
Im Laufe der Jahre entwickelt sich technischer Fortschritt. Ein Nachbar hat das erste Radio. Die Mutter versteht es sogar, ein Auto zu lenken.
Fast unmerklich wandelt sich in der Gesellschaft das Denken. Das jugendliche Leben ist beeinflusst vom Geist der Hitlerjugend. Dem Vater wird angeraten, der Partei beizutreten, statt mit jüdischen Freunden zu verkehren.
Nach einem humanistischen Abitur in Dülmen und Abschluss der Frauen-Oberschule in Münster wird Liesel Hünichen ins Teufelsmoor Worpswede zum Reichsarbeitsdienst verpflichtet. Träume von Liebe und Studium zerplatzen an den Lebensumständen im »Dritten Reich«. Um der Familie nicht zur Last zu fallen, folgt die schnelle Ausbildung zur Fürsorgerin.
In dieser Position erlebt Liesel Hünichen den Zweiten Weltkrieg. Sie organisiert Notunterkünfte und Landverschickungen für Mutter und Kind – immer hautnah an der Not der anderen, erlebt sie schließlich im Bombenkrieg und Feuersturm von Münster den Verlust aller Habe.


Erlebte Geschichte
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Liesel Hünichen

Meine Stunde Null

Lebenserinnerungen 1945–1948

236 Seiten / ca. 14,8 × 21 cm
Paperback
ISBN 978-3-944459-40-0  –  12,00 €

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Ein »ganz dicker Nazi«

Wenige Tage nach der »Befreiung«, lernte ich unsere Befreier erst einmal von einer Seite kennen, die mir Angst einflößte. Ich kam gerade mit dem Fahrrad vom Einkaufen im Dorf zurück, wo ich das Brot, die Margarine und die Nährmittel, die auf der Lebensmittelkarte zugeteilt waren, im Dorfladen abgeholt hatte.


Den 8. Mai 1945 als »Tag der Befreiung« zu bezeichnen, brauchte vierzig Jahre. Bundespräsident Richard von Weizsäcker prägte diesen Begriff 1985 in einer Gedenkrede. Wir sprachen vom »Zusammenbruch« und jene, die das Ende des Krieges herbeigesehnt hatten, nannten es schlicht »Kriegsende«. Am liebsten sprach man gar nicht davon, so kurz nach der Beendigung des Krieges.


Beim Einbiegen von der Landstraße in den schmalen Sandweg, der zu unseren Behelfsheimen führte, kam mir ein gänzlich ungewohnter Aufzug entgegen. Ich stutzte und sprang überrascht vom Rad. Am Straßenrand stand ein grüner Militärtransporter der englischen Besatzungsmacht.
Mir entgegen kam eine Gruppe Militärpolizisten mit Pistolen in den Händen. In ihrer Mitte stolperte ein großer schwerer Mann mit langsamen taumeligen Schritten und mit zur Erde gewandtem Gesicht und den Händen auf dem Rücken den Weg hinauf. Das war doch unser Nachbar, der mit seiner Familie in dem einen der drei Ziegelhäuschen wohnte, direkt unter den ersten Bäumen am Waldrand.
Starr sah ich diesem Aufzug entgegen. Mein ungläubig fragendes Gesicht deutete einer der olivfarben bekleideten Pistolenschützen richtig. Breit grinsend rief er mir entgegen und plusterte dabei die Backen auf. »Ganz dicker Nazi!«, rief er auf Deutsch und zwinkerte mir vertraulich zu, als die Gruppe an mir vorübertrabte.
Er hatte ein fröhliches Jungengesicht und sprach etwa so selbstbewusst, als habe seine Partei soeben beim »Räuber-und-Gendarm-Spiel« gewonnen und dabei einen guten Fang gemacht. Er machte eine kurze Bewegung zum Hals, wohl als Andeutung, dass es in diesem Fall um den Hals gehe.
Mit »dicker Nazi« hatte er zweifellos Recht, soweit es sich um den Körperumfang ihrer »Beute« handelte.
Das Gewicht des Herrn Roberts war auch bei Berücksichtigung seiner stattlichen Größe im Hinblick auf unsere knapp zugeteilten Lebensmittelrationen recht üppig und keineswegs asketisch zu nennen. – Ein Nazi war er zweifellos auch.
Der freundliche, kontaktfreudige Handwerksmeister hatte aus seiner Funktion bei der »Deutschen Arbeitsfront« (Gewerkschaftsbewegung der NSDAP) nie einen Hehl gemacht.
Das Grinsen des Militärpolizisten aber missfiel mir ganz und gar und vor allem auch die Bewegung zum Hals. Als sie an mir vorüber waren, sah ich, dass Roberts die Hände auf den Rücken gefesselt waren. Das bewies eindeutig, dass er verhaftet war. Und die Erklärung soeben bewies ebenso eindeutig, dass man ihn verhaftet hatte, weil er »ein dicker Nazi« war, was sich sicherlich nicht auf seinen Körperumfang bezog.
Konnte das ein Verhaftungsgrund sein? Und dann diese entwürdigende Abführung? Was war nur mit ihm los? Er strauchelte schon wieder. Und nun sah ich auch, dass die auf den Rücken gefesselten Hände dick umwickelt waren.
Da rief ich laut und so munter wie ich es vermochte:
»Hallo, Herr Roberts!«
Er wandte sich langsam um und ein Blick des Erkennens traf mich. Dann schlurfte er, mehr gestoßen als geführt, weiter.

Ich schaute zu den Hütten hinüber. Nichts rührte sich dort, obwohl ich wusste, dass die meisten Einwohner zu Hause waren. Kein Gesicht hinter den Scheiben, kein Schatten hinter den Gardinen war zu sehen.
Ich wandte mich um zum Auto am Straßenrand, in das Roberts gerade gestoßen wurde und rief laut: »Auf Wiedersehen, Herr Roberts, bis bald – «
Schnell hob er den Kopf, wandte sich um zu mir, suchte meinen Blick und schaute hinüber zu seinem Haus, um das die selbe Grabesstille herrschte wie um die anderen Häuser.
Intuitiv erkannte ich, dass das ein Hilferuf war.


Erlebte Geschichte
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Liesel Hünichen

Die schwarze Kladde

Sozialarbeit im Trümmerland
1948–1951

260 Seiten / ca. 14,8 × 21 cm
Paperback
ISBN 978-3-944459-41-7  –  12,- €

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Mein Sorgenkind Anni

Ich hatte Anni in der Entbindungsstation des Städtischen Krankenhauses kennengelernt, das ich alle zwei oder drei Wochen regelmäßig besuchte, sobald ich erfahren hatte, dass dort ein nichteheliches Kind geboren war.
Damals gab es ja noch keinen Datenschutz, was für etliche der jungen Mütter ganz entschieden von Vorteil war.
Es sind mir dort tatsächlich einige Frauen begegnet, die im Grunde genommen nicht wussten, wohin mit dem Baby. Es handelte sich immer um Flüchtlinge, die keine eigene Wohnung hatten, mit ihren Familien zusammen viel zu beengt wohnten und gezwungen waren, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
Nachdem ich erfahren hatte, dass etliche Male Babys im Städtischen Säuglingsheim untergebracht werden mussten – (die Säuglingssterblichkeit bei neugeborenen Kindern war im Heim verhältnismäßig hoch) war ich glücklich, den Müttern zusammen mit ihrem Baby einen Platz im Gertrudisheim anbieten zu können.
Die Kostenfrage regelte ich sofort durch Rücksprache mit dem Sozialamt – meistens ohne Schwierigkeiten.
So war Zeit gewonnen, um die Zukunft für Mutter und Baby zu planen und sich eventuell auch um eine andere Arbeitsstelle zu bemühen. Für Annis kleines Mädchen hatte ich bereits eine vorbildliche Adoptionsfamilie »in Vorrat« gehabt. Es war ein nettes Ehepaar mittleren Alters, das in einem größeren Dorf eine Tischlerwerkstatt besaß und einen ausgezeichneten Ruf genoss Da sie mit der Geburt eines eigenen Kindes nicht mehr rechnen konnten, hatten sie schon vor zwei oder drei Jahren Antrag auf ein Pflegekind mit möglicher späterer Adoption gestellt.
Sie hatten das niedliche braunhaarige Baby ins Herz geschlossen und ich hatte bei ihnen sogar die Zusage erreicht (was eine Ausnahme war), mir in längeren Zeitabständen ein Foto des Babys auszuhändigen, womit ich der Kindesmutter über die guten Lebensumstände und das Heranwachsen ihres Kindes berichten konnte.
Dass es sich bei Anni um ein fleißiges anstelliges sauberes Mädchen handelte, wusste ich von ihrer Arbeitgeberin, bei der das alleinstehende Flüchtlingsmädchen arbeitete und die sie auch nach der Geburt des Kindes auf ihrem Hof weiter beschäftigten wollte.
Wir hatten also für Mutter und Kind eine gute Lösung gefunden und für die Pflegeeltern eine noch bessere, denen damit der Wunschtraum ihres Lebens nach einem Kind erfüllt worden war.
Nur waren damit Annis Probleme noch nicht gelöst, denn nach gut einem Jahr erfuhr ich, dass die junge Frau, die ich ja nicht aus den Augen verloren hatte, ein zweites Kind erwartete.
Mir ist nicht mehr erinnerlich, ob sie mir unter dem Siegel der Verschwiegenheit vom Kindesvater berichtet hatte; auf jeden Fall konnte sie ihn nicht heiraten, da er bereits verheiratet war.
Aussichten auf eine solide Ehe waren für sie auch spärlich gesät. Sie hatte nichts, was sie ihr eigen nennen konnte, – außer ein paar braunen kräftigen Armen, die fest zupacken konnten. Allerdings waren die zur damaligen Zeit häufiger im Angebot.
Heutzutage gibt es für Mütter in der Situation Krippen und Kindergärten – und auch für alleinstehende Mütter ein Recht auf Wohnung, die im Nachkriegsdeutschland nicht vorhanden waren.
Ich bedauerte sehr, dass ich ihr das, was sie dringend benötigte, nicht besorgen konnte: einen rechtschaffenen kräftigen und fleißigen Landarbeiter, der bereit war, ein fleißiges Mädchen ohne »Habe« zu heiraten.
Aber ich konnte ihr wenigstens eine Bleibe für die Zeit kurz vor der Entbindung und mehrere Wochen nach der Entbindung in unserem Gertrudisheim anbieten, zusammen mit dem Kind.
Und da ich sie ja gut kannte, fiel mir gleich auch die zweitbeste Lösung ein, die für das Baby, um das es sich ja auch in der Hauptsache handelte, sicherlich die beste Lösung war.
Ich setzte mich aufs Fahrrad und machte einen Pflegestellenbesuch in der Tischlerei in dem großen Dorf auf dem Lande, wo Annis erstes Kind aufgenommen war.
Großer Überredungskunst von mir bedurfte es gar nicht. Die nette, finanziell gutgestellte Familie davon zu überzeugen, dass es für ein Kind allemal besser ist, wenn es nicht als Einzelkind heranwächst und auch für eine Familienleben sind zwei Kinder, zumal in einem geräumigen Haus auf dem Lande, ein Gewinn.
Der umgängliche Tischlermeister träumte zwar ein wenig von einem Jungen als Nachfolger für seinen Betrieb, doch lag es nicht in meiner Macht, darauf Einfluss zu nehmen, doch würde die Familie Annis zweites Mädchen vielleicht auch aufnehmen, so hoffte ich.
Meine Hoffnung hatte sich erfüllt. Die nette wohlhabende Familie nahm auch Annis zweites Mädchen auf. Das Kind hatte sich problemlos eingewöhnt und die beiden niedlichen brünetten Mädchen sahen einer liebevollen sorglosen Zukunft entgegen.
Und das ganze Dorf wunderte sich darüber, wie sehr sich die kleinen Mädchen doch ähnelten und dass sie der (Adoptiv-) Mutter »wie aus dem Gesicht geschnitten« glichen!


KOMMUNALES LEBEN / SOZIALES
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LIESEL HÜNICHEN

Weil es notwendig war...

Erlebte Geschichten aus dem sozialen Engagement

248 Seiten / 14,8 × 21 cm
Hardcover / gebundene Ausgabe
ISBN 978-3-944459-23-3  –  17,- €

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Erlebte Sozialgeschichte

Als wir uns nach dem 2. Weltkrieg Gleichheit und Gleichberechtigung ins Grundgesetz schrieben, hatte die heute 95-jährige Autorin bereits eine eigene innere Einstellung zu dem, was in der Fürsorge des Staates für seine Bürger notwendig war – aus ihrer Arbeit als Sachbearbeiterin in der Familien- und Jugendfürsorge, als Erzieherin in Kinderheimen und als Gefängnisfürsorgerin. Sie wusste, dass wohlmeinende Sozialgesetze nur mit Engagement zum Leben erweckt werden können. Sie gründete in Norderstedt den Ortsverband des Deutschen Kinderschutzbundes und den Verband Alleinstehender Mütter, fand eine politische Heimat in der CDU und engagierte sich über 20 Jahre in Kreis und Stadt für soziale Themen, die wir hier nur mit Stichworten erwähnen: Frauenvereinigung, Gleichstellung, Frauenhaus, Tagesmütter, Unterhaltsvorschusskasse, Elternrecht, Patenschaften für Boatpeople, Kinderkrippe, Asylanten, Jugendstrafrecht, Alleinerziehende ...
Liesel Hünichen hat darüber hinaus ein unterhaltendes Erzähltalent, mit dem sie ohne mahnenden Zeigefinger und mit zu Herzen gehenden Beispielen aus ihrer Arbeit berichtet, die notwendig war – weil sie die Not wenden sollte.


LEBENS-BERICHTE
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ERINNERUNGSWERKSTATT

Dennoch haben wir gelacht

Kindheit und Jugend 1933 bis 1955

240 Seiten / ca. 14,8 × 21 cm
Paperback mit Klappen · LESEPROBE
ISBN 978-3-944459-29-5  –  12,00 €

Im Buchhandel erhältlich
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Zeitzeugen erzählen

Die Autoren wuchsen auf in den Dörfern und Städten Nord- und Süddeutschlands, im Ruhrpott, in Argentinien und Russland. Sie haben in derselben Zeit gelebt und doch ganz unterschiedliche Erlebnisse gehabt, über die sie in diesem Buch schreiben. Es sind keine Fantasiegeschichten, keine literarisch frisierten Schicksale aus zweiter Hand, sondern real Selbsterlebtes – Geschichten, die das Leben schrieb.

Die Erinnerungswerkstatt Norderstedt ist eine offene Gruppe, die sich im November 2004 zusammengefunden hat, um Erlebtes in Erinnerung zu rufen, aufzuschreiben und zu diskutieren. Es gilt, nachfolgenden Generationen einen Eindruck aus der Jugendzeit von Eltern und Großeltern zu vermitteln. Aus jener Zeit, in der es weder Fernsehen, Computer oder Handys gab – aus dunklen Kriegszeiten und von hellen Alltagsfreuden.

"Erinnerungen geben unseren Davongegangenen ein ewiges Leben", schreibt Norderstedts Stadtpräsidentin Kathrin Oehme in ihrem Vorwort, und weiter: "Gerade lange verschüttete Tabu-Erinnerungen bedürfen einer ,Werkstatt', die sie ans Licht bringen, weil die Gesellschaft aus ihnen lernen und wachsen kann." Der optimistische Buchtitel sagt etwas darüber aus, dass es möglich ist, aus einem Tief heraus in eine gute zukunft kommen kann.


BIOGRAFIE / AFRIKA
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LUISA NATIWI

Rote Erde – weißes Gras

Mein Nomadenleben in zwei Welten
Biografischer Roman
Hardcover / 380 Seiten
ISBN 978-3-944459-03-5 - 20,- €
(Gesamtwerk)
LESEPROBE >>
VIDEO (NDR) >>

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Auch als E-BOOK im Kindle- + E-Book-Format:
in drei Bänden zu je 3,99 €

Afrika verstehen – am authentischen Beispiel

Natiwi wird 1952 in einer Ziegenhütte geboren. So ist es üblich bei den Nomaden in Karamoja, dem kargen Hochland im Nordosten Ugandas. Natiwi ist das erste Kind der sechsten Frau des Gebiets-Häuptlings Lorika. Er stirbt beim Palaver um Wasser und Weideland durch einen Pfeil aus dem Hinterhalt. Der Klan wandelt sich in den Zuständigkeiten eines jeden Einzelnen. Eine Hyäne reißt der kleinen Natiwi eines nachts ein Stück Fleisch aus dem Bein. 

»Es wäre mein Tod gewesen, aber es wurde zum Glücksfall meines Lebens«, sagt Luisa Natiwi heute. 
Missionare pflegen sie, taufen sie mit christlichem Namen und schulen sie. Sie wird erste Lehrerin ihres Hirtenvolks. Diktator Idi Amin will sie zur Frau – doch ihr Bruder hat sie bereits einem anderen versprochen. Es kommt nicht zur Ehe, denn Luisa erkrankt nach erfolgreichem Fruchtbarkeitsbeweis.

Wieder gibt es Hilfe von den Weißen. Luisa Natiwi reist zur Therapie nach Deutschland – und bleibt. Ein ugandischer Arzt wird ihr Ehemann. Ihr Glück endet bei der Rückkehr in Uganda; ihre Herkunft passt nicht zum Stamm des Mannes. Nach dramatische Flucht aus Uganda ist Luisa Natiwi mit ihren drei Kindern zurück in Deutschland. »Meine Heimat besteht aus zwei Welten.«

Hier gibt es aus eBook Band 1 eine LESEPROBE


ERZÄHLUNGEN – authentisch
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Reimer Boy Eilers

Goethe, Glück und
Helgoland

Erzählungen und autobiografische Skizzen

Hardcover, gebunden, Leseband,
literarisch, tlw. farbig bebildert,
15,3×21,4 cm, 232 Seiten
ISBN 978-3-944459-47-9  –  17,- €

> Druckfrisch direkt vom Verlag >>

> LESEPROBE

Ein »Insulaner« erzählt

»Einigkeit und Recht und Freiheit ...«
Es kann kein Zufall gewesen sein, dass August Hoffmann von Fallersleben ausgerechnet auf Helgoland das »Lied der Deutschen« in den Sinn kam. Dabei war die Insel zu dieser Poeten-Sternstunde am 26. August 1841 britisch. Und wenn es so geblieben wäre, hätte, hätte ...
Kaiser Wilhelm aus dem friedlichen Fischerdorf keinen Marinestützpunkt machen können ...
Es ist wie es ist – aber man sollte es nicht vergessen. Dennoch hat Reimer Boy Eilers kein Geschichtsbuch geschrieben, sondern ein Buch, prall gefüllt mit Geschichten. Über Insulaner, von denen er selbst einer ist. 40 Kilometer vor der Küste auf einem Fels mitten in hoher See – das prägt den Charakter. Den Einen lockt es fort, weil alles zu eng ist – den Anderen hält die traute Überschaubarkeit fest. Weil eben doch viel passiert auf gerade mal einen Quadratkilometer und der Düne nebenan.
Der Autor gehört zur ersten Kategorie und bezieht die »Küsten-Nachbarschaft« mit ein – schließlich war es in Hamburg auf dem Jungfernstieg, wo das Deutschlandlied zum ersten Mal erklang, so schön, dass es unsere Hymne wurde – irgendwie ein Stück Helgoland.


Roman

ROMAN um EXISTENZ und Liebe
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Peter Jäger

Eddie will leben

Existenz unter Druck

Taschenbuch, 15x21cm, 288 Seiten
ISBN 978-3-944459-42-4 –

> LESEPROBE PDF
> Pressebericht
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Druckerei in Schieflage – Familie und Liebe in Turbulenzen

Neue Technik – neue Druckerei. Eddie war Branchen-Pionier. Damals in den Siebzigern. Goldene Jahre waren das. Dann – drei Jahrzehnte später – überholen ihn der Fortschritt und die Konkurrenz. Die Existenz ist in Gefahr! Eddie sucht Rat und Hilfe. Der Freund der Tochter analysiert knallhart und rät, Personal einzusparen. Eddie will Arbeitsplätze erhalten, will investieren und modernisieren, setzt auf ein starkes Team. Aber er wird nicht verstanden. Das Netzwerk aus Familie, Mitarbeitern und Freunden gerät in Turbulenzen – und Eddie in die Klinik. – Peter Jäger erzählt ein reales Mittelstands-Schicksal in lebhaften Szenen aus wechselnden Perspektiven – und findet ein Happy End. Denn Fortschritt ist hart – hat aber Chancen. Sogar für die Liebe.


ROMAN
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SUSANNE BIENWALD

Wittensee

Roman

224 Seiten / ca. 21,4 x 13,2 cm
Hardcover / Leseband
ISBN 978-3-944459-56-1  –  17,00 €

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»Es war anstrengend, so zu sein, wie die anderen mich haben wollten.«

Ein langer Sommertag im Norden zwischen See und Meer. Ein Ort, um nachzudenken über Liebe, Stille und Verrat.
Die Studentin Xenia hat sich in ein einsames Holzhaus am Wittensee zurückgezogen. Das Leben hat sie aus der Bahn geworfen. Ungewollt hat sie ein tragisches Geheimnis ihres Freundes Ludwig entdeckt – für den charismatischen Filmemacher Grund genug, sich von ihr zu trennen.
Xenia beschließt, Ludwig einen Brief zu schreiben und ihm darin ihre Geschichte zu erzählen. Während die Stationen ihres Lebens an ihr vorüberziehen, erkennt sie, dass es ein Fehler gewesen ist, die eigene stille Natur verleugnet zu haben.
»Wittensee« erzählt von einer jungen Frau, die lange versucht hat, in der schnellen, lauten Welt von heute mitzuhalten. Nach und nach spürt sie, das dies nicht der richtige Weg für sie sein kann.


Kurzgeschichten – Anthologien

KURZGESCHICHTEN
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SVEN J. OLSSON

No Problem, Sir!

Indische Momente

mit 78 formatfüllenden Farbfotos / ein Bildband
160 Seiten / 21,5×21,5 cm
Hardcover / gebunden
ISBN 978-3-944459-44-8 – 22,- €


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Indien. – Zu viel Verkehr, zu laut, zu eng, zu bunt, zu viele Menschen, zu viel Chaos. Zu wenig Ordnung? Oder ist sie für uns Europäer nur im prallen Leben versteckt? Wie kommt es denn, dass dieses »No Problem, Sir!« immer wieder lachend ausgesprochen wird? Es ist der Markensatz indischer Lebensart. Vielleicht eine Notwendigkeit. Sven j. Olssen hat Beispiele
gesammelt und mit formatfüllenden Bildern in Szene gesetzt. Zum Staunen – und Lernen.


NOVELLE im WELTKRIEG
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Liesel Hünichen

Begegnung im Riesengebirge

1943 auf der Schneekoppe

 

56 Seiten / ca. 12,5 × 20 cm
Hardcover / gebunden
ISBN 978-3-944459-80-6  – 

 

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Gelegenheitsurlaub in Kriegszeiten. Die Autorin, damals 23-jährige Fürsorgerin, die Kinder und Mütter zur Erholung ins Erzgebirge begleitet, unternimmt eine Bergwanderung auf die Schneekoppe. Wie aus dem Nichts erscheint ein freundlicher Hüne mit blitzenden Augen unterm grünen Lodenhut. Er begleitet sie, unterhält sie mit klugem Allwissen – es wird schließlich ein romantischer Abend. Am nächsten Morgen ist er fort. Ein Gruß auf einem Zettel und das Versprechen »Ich bin bei Dir« machen die junge Frau nachdenklich. War die flüchtige Romanze vielleicht die mystische Begegnung mit der Sagengestalt Rübezahl? Ist der wilde Berggeist in Wirklichkeit ein sanfter Schutzherr, der ihr den Weg durch den plötzlichen Nebel weist?


KURZGESCHICHTEN
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BLUT UND FEDER (Autorengruppe)

Hamburg hart + zart

35 Geschichten · Neun Autoren · Eine Stadt

mit Illustrationen von Till Laßmann
240 Seiten / ca. 15×21 cm
Softcover mit Klappen
ISBN 978-3-9813804-1-5 – 10,- €
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Hamburg inspiriert

Neun Autorinnen und Autoren fanden sich unter „Blut & Feder“ zusammen, um im Sound und Temperament ihrer Multikulti-Metropole an Elbe und Alster Geschichten zu entdecken. Es wurde eine literarische Reise zwischen Tristesse und Verträumtheit, Alltagsereignissen und Kriminalität, Leben und Liebe. Mal hart. Mal zart. Mitunter schräg. Hamburg eben.

Für optische Auflockerung sorgen Illustrationen von Till Laßmann.

Ein Buch für kurze und längere Lese-Überraschungen in der Mittagspause, in der U-Bahn – zum Mitnehmen als ein Souvenir hanseatisch-toleranter Weltoffenheit…

Homepage der Autorengruppe: Blut & Feder


KURZGESCHICHTEN
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GUNDOLF HANSEN

Manchmal musst du springen…

Beziehungsgeschichten aus Schleswig-Holstein

Illustrationen: Kay Treysse / 240 S. / A5-Format
ISBN 978-3-9813804-2-2 – 9,- €
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Nordsee, Ostsee und dazwischen

Rockig: Ein Ring im Sand weckt Erinnerungen an eine Sturmnacht beim Love and Peace Festival mit Jimi Hendrix – Dörflich: Rrracks macht der Condomat im Männerklo des Dorfkrugs, dann klatscht eine Ohrfeige – Sailing: Ein Skipper, sein Vorschoter und eine Frau an Bord – Sylt-Winter: Ein Hetero verirrt sich in eine Schwulen-Pension – Rotes Sofa:

Der Kampf um ein Möbelstück, das niemand braucht (um damit mal zum Titel zu kommen). Elf Geschichten aus dem Land zwischen den Meeren und mit dem weiten Himmel schrieb Gundolf Hansen auf – und gab damit nordischen Typen Charakter und der Landschaft Schleswig-Holsteins ein Gesicht. Leser von 18 bis 80 werden "Die-kenne-ich-doch-Typen" entdecken. Manchmal eine amüsante Strandkorb-Lektüre – dann wieder eine nachdenklich stimmende Geschichte – und manchmal kitzelt es in den eigenen Erinnerungen...


SHORT-STORYS – hart und zart –
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Blut & Feder

Weihnachten
hart + zart

24 und eine Geschichte von acht Autoren

192 Seiten / 12,5x18,5 cm / LESEPROBE
ISBN 978-3-944459-35-6 – 10,- €

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Oh du fröhliche – Oh, oh, oh ...

Weihnachten, das Fest der Liebe, ereilt uns alle Jahre wieder eher unverhofft. Eben noch war Juni. Dann ist es plötzlich da: Die geballte Innigkeit, der traute Kerzenschimmer, das »Süßer die Glocken nie klingen«, der Duft von Tannennadeln und Lebkuchen. Acht Autoren von Blut und Feder sind unterwegs zwischen Panik und Paranoia, Sodbrennen und Mitternachtsmesse, aber auch mittendrin im Zauber des Ereignisses. Es geht grotesk, besinnlich, tiefschürfend und schrill zu, mal hart, mal zart eben. In bester Tradition. 24 und eine Chance, selig durch den Wahnsinn von Adventskalender, Gabentisch und Weihnachtsgans zu segeln – hart und zart.


FAMILIEN-KURZGESCHICHTEN
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GISELA WALITZEK

Tausche Schwester
gegen Gummibärchen

Sternstunden einer glücklichen Familie

Taschenbuch, 13,5×20cm, 128 Seiten
ISBN 978-3-944459-19-6  –  8,- €
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Großer Bruder – kleine Schwester

Marie ist vier – Malte schon sechs! Sie sind das A und O in einer glücklichen Familie. Unzertrennlich – immer wieder jedenfalls. Kinder sind ein Quell steter Freude. Doch wer will sich schon stetig freuen? Das wagt Autorin Gisela Walitzek augenzwinkernd zu fragen. In »Tausche Schwester gegen Gummibärchen« erzählt sie von Entenfüßen, ungebetenen Gästen, knüppeldickem Zorn und gediegenem Mist. Mit herzerfrischender Logik finden Malte und Marie verblüffende Lösungen – selbst für Unerklärliche Familien-Obskuritäten, die so unwirklich anmuten wie eben UFOs, die uns aus heiterem Himmel bedrohen oder fröhliches Licht in die dunkle Nacht bringen. In den »Sternstunden einer glücklichen Familie« weichen gute Vorsätze gelegentlich der profanen Überlebensregel »Rechne mit dem Allerschlimmsten und es kann nur besser kommen«. Ein herzerfrischendes Lesevergnügen für Eltern, die täglich ähnliche Situationen durchstehen müssen…
Das Buch ist eine überarbeitete und erweiterte Neuauflage eines Familien-Klassikers aus den 90-er Jahren.


Für junge Leser

EIN AKTUELLES MÄRCHEN
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PETER JÄGER

Kleine Engel – große Herzen

Ein modernes Märchen von Bienen, Engeln, netten Menschen
und der Natur, in der wir leben.

Illustriert von Christel Kruse

 

Die flott erzählte Geschichte wird von 20 fröhlichen
Zeichnungen begleitet und wirbt um Verständnis für
Tier, Natur und Menschen in Not.
Ja, dafür werden Schutzengel gebraucht – auch als Vorbilder.

 

96 Seiten / 13,2 x 21,4 cm
Hardcover
ISBN 978-3-944459-75-2  –  10,00 €

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Fröhlich erzählt – ernst gemeint.

Die Welt ist kompliziert – und könnte so einfach sein. Oder doch nicht? Lauter Probleme. Die Bienen sind in Not. Die Menschen sind auf der Flucht. Wo bleibt die himmlische Hilfe? Können Engel und Weihnachtsmann helfen. Der hat übrigens gerade einen Hexenschuss. Vielleicht müssen wir selbst ein bisschen Engel und Weihnachtsmann sein ...

Honigalarm im Bienenstock. Der Bauer hat den Raps mit Schädlingsgiften vernebelt. »Aber wir sind keine Schädlinge«, jammern die Bienen. »Wir sind nützlich und fleißig.« Auch das noch: Menschen auf der Flucht. Wer kann helfen? Die Engel vielleicht – und
der Weihnachtsmann? Doch der muss erst seinen Sommer-Hexenschuss kurieren. Himmel und Erde sind in Aufruhr. Lisa und ihre Freunde erfahren von der Not und beschließen, kräftig mitzuhelfen, um das Schlimmste zu verhindern.
Ein neuzeitliches »Märchenbuch«, das die Wichtigkeit der Bienen, Achtung vor der Umwelt und Hilfsbereitschaft gegenüber Menschen in Not vermittelt.


EIN AKTUELLES MÄRCHEN
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PETER JÄGER

Schutzengel geben niemals auf

Flüssiges Gold für die Retter der Bienen

Illustriert von Christel Kruse

 

Die »Kleinen Engel mit den großen Herzen« haben eine Fortsetzung. Das Thema Umwelt und menschliches Miteinander ist zu groß für eine Geschichte. Lisa und ihre Freunde sind weiter aktiv – und die Schutzengel begleiten sie bei ihrem Engagement. So werben sie um Verständnis für Tier, Natur und Menschen in Not. Die Bedrohung der Bienen Bienen ist der »rote Faden« durch die märchenhafte Geschichte.

 

144 Seiten / 13 x 21,5 cm
Hardcover
ISBN 978-3-944459-88-2  –  12,00 €

LESEPROBE > PDF

 

 

 

Natürlich gibt es Schutzengel!
Wir alle haben doch schon erlebt, dass unerwartet gut wurde, was wir schon verloren glaubten. Plötzlich war Hilfe da – vom Nachbarn, einer Freundin, vom Chef oder einer Kollegin, von Oma, Opa, Onkel, Tante, manchmal ein eigener Geistesblitz. Woher kam dieser Beistand? Wer stupste die Helfer an, wenn wir krank, voller Sorgen, in Prüfungsangst oder in Not waren?
Wir hatten einen Schutzengel!
Aber wo sind sie? Peter Jäger entdeckte sie im Himmel. Aus dieser hohen Warte haben sie den Überblick. Doch der bereitet ihnen Sorge: Die Menschen erkennen nicht, dass jeder von ihnen Verantwortung für den gemeinamen Lebensraum hat. Können die Schutzengel helfen?
Um Himmelswillen – niemals aufgeben! Das ist ihr Antrieb für ihren himmlischen Appell: Achtet das Leben! Schützt eure Umwelt!
Es klappt – im Buch gibt es ein paar Beweise.
Und das Tollste: Es macht sogar Spaß! – Und schmeckt – denn das durchgängige Thema sind die bedrohten Bienen, die uns doch unser Leben so lecker versüßen ...


FÜR JUNGE LESER
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LUISA NATIWI

Dr. Limilim der Urwald-Doktor

Es war einmal in der Savanne ...

74 Seiten / 21×27,5 cm
Hardcover / gebunden / farbig illustriert

ISBN 978-3-942763-08-0  –  12,00 €

(Autoren-Veröffentlichung)

 

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Märchen sind Botschaften aus der Vergangenheit und gleichzeitig ein Fingerzeig in die Zukunft. Märchen sind einfach, brutal, phantastisch, unwirklich, verheißungsvoll – manchmal sogar »cool«.
Autorin Luisa Natiwi erzählt über sich: »Als Deutschland ins Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit ging, hockte ich mit andernen Kindern unseres Nomadendorfes unter dem Eboborebaum und lauschte den Erzählungen der Alten. Die Märchen waren unsere Lebensschule. Wir lernten daraus Gutes und Böses. Wir erfuhren von ihnen etwas über den Umgang mit den Gefahren unseres Lebensraumes. Wir lernten den Wert eines jeden Wesens zu schätzen und erfassten den Nutzen der Unterschiedlichkeit. Wir erfuhren auch etwas über die Allmacht der Natur, und dass niemals alles verloren ist, solange es die Hoffnung gibt. Aus Fabeln und Sagen schöpften wir unseren Glauben an die eigene Kraft und Geistesgabe.«
Solange es die Erde gibt, wird es auch Märchen geben. Sie tauchen aus der Vergangenheit auf oder entstehen plötzlich neu in unserer modernen Welt, so wie es die Geschichte vom Urwalddoktor in diesem Buch zeigt. Märchen sind unendlich ...


FÜR JUNGE LESER
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PETER JÄGER

Vierbeiner auf Probe

108 Seiten / 14,8×21 cm
Paperback
illustriert von Christel Kruse

ISBN 978-3-927947-12-2  –  8,50 €

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»Ein tierisches Vergnügen...«

Den Terrier auf dem Titelbild hat Christel Kruse beim Spielen beobachtet (ihre Illustrationen sind die wesentliche Änderung in dieser 2. Auflage). Pünktchen ist außer Rand und Band, wenn er mit seiner Freundin Nele toben kann. Aber die Sache hat einen Haken – der Hund gehört Oma Holzapfel! Deshalb hofft das Mädchen, dass sich ihr Geburtstagswunsch erfüllt. Als sie enttäuscht wird, kämpft Nele tapfer weiter für einen eigenen Hund – nicht allein, sie wird von ihrer älteren Schwester Katrin unterstützt.
Es waren die Töchter des Autors Peter Jäger, die zu dieser Geschichte anregten. Als sie noch zur Schule gingen, löcherten sie die Eltern mit ihrem Hundewunsch – und die sahen echt alt aus bei den endlosen Gesprächen ...


Sachbücher

BILDBAND zur Zeitgeschichte
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Andreas Pawlas / Werner Fritz Zganiacz

Menschen um Martin Luther

Erweitere Neuauflage zum Reformations-Jubiläum

Hardcover / Fadenheftung / 88 Seiten /
attraktives großes Querformat 29,5 × 21,0 cm

ISBN 978-3-944459-91-2  –  44,00 €

LESEPROBE > PDF

 

Eine erweiterte Sichtweise auf die Reformationszeit

Bild und Text halten sich in diesem »Luther-Buch« die Waage. Die Bilder dominieren, doch sie bedürfen der kurzen Erklärung. So ergibt sich das Bild, dass die Reformation nicht allein ein Luther-Werk ist – sie entsprang ihrer Zeit. Martin Luther war der mutige Kirchenmann, der gottesfürchtig seinem inneren Auftrag folgte. Dabei hatte er Unterstützer und Gegner. Auch 500 Jahre nach der Reformation setzt man sich damit auseinander, sucht Glaubensverbindungen und Unterschiede.
Zunächst umfasste das Werk einen Bilderzyklus, der in der umgestalteten Wartburg präsentiert werden sollte. Als deren Konzept sich änderte, erweiterte der zeitkritische Zeichner Werner Fritz Zganiacz seine Porträts zeitgenössischer Wegbegleiter Martin Luthers, um sie mit Texten des Theologen Andreas Pawlas zu verbinden. Die farbigen Porträts im künstlerisch-karikativen Stil, manchmal sogar »frech«, scheinen den Staub der Jahre aus der Reformation zu wischen. Das Buch fand auch bei jungen Betrachtern viel Anerkennung.
Zum 500. Reformations-Jubiläum wurde jetzt die neuzeitlichen Bilder noch deutlicher in Konfrontation zu den historischen Darstellungen gebracht. Hierzu diente eine Reproduktion der »Illustrirten Zeitung« aus dem Jahr 1883, dem Jahr des 400. Geburtstags Martin Luthers. In der Strenge dieser Zeit fertigte man die Illustrationen in künstlerischer Handarbeit als Kupferstiche oder Holzschnitte. Hierzu stellten wir Ausschnitte aus den damals verwendeten Texten.
Diese vergleichende Gesamtschau verdeutlicht auch die fortdauernde Bedeutung des Werks Martin Luthers in unserer Gesellschaft, ohne sich allein an die Evangelisch-Lutherische Religionslehre zu binden.


Sachbuch mit Geschichten
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ULLI KRAUSE

Seeluft macht hungrig

Bord-Kochbuch mit Gerichten und Geschichten aus der Freizeit-Seefahrt

136 Seiten / ca. 14,2 × 20,4 cm / mit farbigen Bildern
Hardcover / Leseband
ISBN 978-3-944459-82-0  –  17,00 €

 

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Und der Koch in der Kombüse ...
 
Wenn der Wind Pause macht, der Magen knurrt und der nächste Hafen weit hinterm Horizont liegt – dann kann der Smutje die Stimmung an Bord mit einem herzhaften Gericht wieder aufrichten! Ulli Krause hat's in der harten Seefahrt erfahren und verrät jetzt, wie man in der engen Segler-Pantry mit Pütt und Pann umgeht. Sein Kochbuch beginnt mit ein paar Sicherheits-Tipps und einem langen Einkaufszettel, er verrät wie man die Heringe vom Kutter für die Pfanne zubereitet. Rund 70 Rezepte reichen auch für längere Törns. Und was man so alles auf dem Wasser und in den Häfen erleben kann, das ist die Kost, die zwischen den Malzeiten die Lust auf die Freizeit-Seefahrt hochleben lässt, und manchmal erst lustig ist, wenn Sturm und Regen abgewettert sind und das Boot am Steg liegt. Ahoi und guten Appetit!

GESUNDHEIT / WELLNESS
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FRNK WIECZOREK-KOESER, Lomi-Master

Lomi Lomi Hawaii ·
Massage für Körper und Geist

Philosophie und Praxis

88 Seiten / A5-Format /
ISBN 978-3-944459-16-5 – 15,- € 

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Die Massage aus Hawaii

»Jetzt weiß ich, was du damit meinst, wenn du sagst, die Lomi Lomi Hawaii ist nicht nur eine Massage. Ich habe danach angefangen, mein Leben zu verändern und neu zu gestalten!«

Auf Hawaii ist das ganzheitliche Denken tief in der Kultur verwurzelt. Die traditionelle Massage der fernen Südseeinsel wendet sich nicht allein an Muskeln und Haut, sondern bezieht die Organe, den Kreislauf und den Geist mit ein. Sie entspannt den Kopf, löst psychische Blockaden und weckt damit kreative Lebensenergie. Autor Frank Wiecorek-Koeser »erlebte« seine Ausbildung zum Lomi-Lomi-Meister direkt auf Hawaii und hat seit 2001 eine Anwendungs-Erfahrung mit eigenem Centrum für Hawaii Massage.

Dieses Buch gibt Masseuren eine Anleitung in die Technik der Lomi Lomi – und eine Empfehlung, auf welche Weise die »mystisch« anmutenden Elemente vermittelt werden.

Den Freunden der Lomi Lomi Hawaii Massage eröffnet sich ein Einblick in die Zusammenhänge von Körper und Geist. Sie erleben bewusster und erfolgreicher, was es bedeutet, in der Lomi Lomi »die Seele baumeln« zu lassen.


KOMMUNALES LEBEN
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MARGOT BANKONIN

Norderstedt – Kohtla-Järve

Eine Städtepartnerschaft

80 Seiten / 14,8 × 21 cm
Paperback
ISBN 978-3-944459-22-6  –  6,- €


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Eindrücke und Begegnungen

Städtepartnerschaften sind Brücken in fremde Länder und Kulturen – manchmal auch hilfreiche Freundschaft auf dem Weg in eine andere Lebensart. Margot Bankonin schildert die Städtepartnerschaft zwischen Norderstedt und dem estnischen Kohtla-Järve seit der Begründung vor 25 Jahren.
Damals gehörte die Stadt, am finnischen Meerbusen zwischen Tallinn und St. Petersburg gelegen, zur Sowjetunion und hatte überwiegend russische Bürger. Die Auflösung der Sowjetunion veränderte die Lebenssituation in Estland. Norderstedt wurde zum Hilfspartner der bisher vom Ölschieferabbau geprägten Region. Die Kontakte zum Westen wurden lebenswichtig für die Autonomie der baltischen Staaten. Inzwischen sind die Hilfkonvois Geschichte, Norderstedt unterstützt noch eine Altentagesstätte, eine Lehrlingswerkstatt wird durch den dort geründeten Lions-Club betreut. Die Freundschaft zwischen den Städten dauert fort – heute für erlebnisreiche Ferientage in der wilden Natur, am Peipussee und in der historischen Altstadt von Tallinn.


Plattdeutsch

JUGENDBÜCHER
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KATHARINA OFFERMANNS

Keine Angst vor Käptn Jerid!

Ein fantastisches Piraten-Abenteuer

Illustrationen: Till Runkel
144 Seiten / A5-Format
ISBN 978-3-944459-00-4 – 10,- €

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Seeräuber und mutige Mädchen

Jussi und Pauline interessieren sich im Museum gerade für Piraten, als ein dicker Mann sie buchstäblich umrennt und sich eilig entfernt. Die seltsame Okarina, die er dabei verliert, ist eine Zauberflöte. Als Pauline hineinbläst, kommt ein Wind auf und wirbelt die Freundinnen in eine andere Zeit – direkt an Bord eines Piratenschiffes. Als Gefangene! Die rauhen Kerle sind nicht zimperlich und schnacken zudem noch plattdeutsch. Mit jugendlichem Mut und weiblicher Diplomatie bestehen die Mädchen viele gefährliche Situationen. Und aus den gnadenlosen Seeräubern werden schließlich friedliche Seefahrer. »Jüm sünd dat Kostbarste, wat je op uns Schipp segelt is«, gesteht Käptn Jerid zum Schluss. »Ihr beide seid das Kostbarste, was jemals auf unserem Schiff mit gesegelt ist!« 136 Piraten-Sätze werden am Ende des Buches ins Hochdeutsche übersetzt.


Hochdeutsch / Plattdeutsch
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INGE HELLWEGE

Geschichten ut uns Dörp

Dit un dat in Hoch un Platt

zweisprachig: linke Seite Hochdeutsch / rechte Seite Plattdeutsch
200 Seiten / ca. 14,8 × 21 cm
Paperback mit Klappen
ISBN 978-3-944459-37-0  –  12,00 €

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Giff't wat to quaaken?

So fragt Autorin Inge Hellwege (geboren 1931) auf der Umschlagklappe. "Gibt es etwas zu Quaken?« Wenn ja, dann möge man es auf Plattdeutsch sagen, »dann höört sik allns nich mehr so dull an – kannst blots noch doröber lachen.« Nach dieser Maxime schrieb sie ihre Geschichten, mit denen sie zur »volkstümlichen Chronistin« von Garstedt wurde, einem Dorf an der nördlichen Stadtgrenze Hamburgs, heute ein Stadtteil Norderstedts. Damit das Plattdeutsche nun nicht verloren geht, erzählt sie sie zweimal – auf Hochdeutsch und Plattdeutsch. Das frischt auf. Neben Erzählungen aus Schulzeit und Nachbarschaft, aus der Küche und über häusliche Arbeiten und lustige Begebenheiten sind auch Ausflugs- und Reiseberichte in nördlichen Regionen unter den 48 Geschichten.


Hochdeutsch / Plattdeutsch
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INGE HELLWEGE

Garstedter Geschichten

in Hoch & Platt

zweisprachig: linke Seite Hochdeutsch / rechte Seite Plattdeutsch
188 Seiten / ca. 14,8 × 21 cm
Paperback mit Klappen
ISBN 978-3-944459-54-7  –  12,00 €

Im Buchhandel erhältlich
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De Göös mööt schnattern

So begründet Autorin Inge Hellwege (geboren 1931) die Wichtigkeit des zweiten Buchs. "Weer jo noch nich allns vertellt.« – Vor allem aber: Links Hochdeutsch – rechts Plattdeutsch – das kam gut an! Kannst mal eben rüberschielen: Spatzen / Lünken – Pfirsiche / Plüschappel – Rauschen / Smöken – Hühnerauge / Liekdorn. Plattdeutsch soll ja nicht untergehen! Da kann man eine kleine Auffrischung gut gebrauchen.  Nach dieser Maxime suchte die »volkstümliche Chronistin von Garstedt« in ihrem Archiv nach Alltags-Geschichten, die auch heute interessant sind. Auch ein bisschen »Achtersinniges« (Nachdenkliches) ist unter den Erinnerungen. Vielleicht nehmen die Leser auch einen Ausflugstipp mit. Und weil Garstedt so nah am »Tor der Welt« Hamburg liegt, schnappte sie auch eine Auswanderer-Weihnachtsgeschichte auf, die irgendwie über den großen Teich den Weg zurück fand ...


Hochdeutsch / Plattdeutsch
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INGE HELLWEGE

Nachbarschafts-Geschichten

in Hoch & Platt

zweisprachig: linke Seite Hochdeutsch / rechte Seite Plattdeutsch
188 Seiten / ca. 14,8 × 21 cm
Paperback mit Klappen
ISBN 978-3-944459-77-6  –  12,00 €

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Links Hochdeutsch – rechts Plattdeutsch. So geht es auch durch das dritte Buch von Inge Hellwege, die damit auch helfen will, die plattdeutsche Sprache lebendig zu halten und manche Redewendungen wieder in Erinnerung zu bringen. Der Blick auf die gegenüberliegende Buchseite hilft dabei, das Plattdeutsche wieder zu erwecken – oder sogar zu lernen.
In humorvollen und manchmal auch tiefsinnigen Geschichten erzählt Inge Hellwege aus dem Dorf Garstedt, von Leuten aus der Nachbarschaft und auch mal von etwas weiter weg ...
Die Geschichten sind auch Dorf-Geschichte – ein Stück Heimat, die gewachsen ist und sich gewandelt hat – und nicht vergessen werden möchte.

»Das Schreiben gehört einfach zu meinem Leben«, bekennt sich Inge Hellwege zu ihrer Leidenschaft. Damit wurde sie zur volkstümlichen Dorfchronistin. Über 40 Jahre verfasste sie kleine Geschichten über Begebenheiten aus dem alltäglichen Leben. Früher waren sie beliebter Lesestoff im »Heimatspiegel« und hielten im Jahrbuch des »Heimatbund Norderstedt« die gemeinsamen Ausflüge fest. Heute weckt Inge Hellwege Vergangenes für die »Erinnerungswerkstatt Norderstedt« auf. Der Computer hilft ihr dabei. »Dorbi bliffst sülven länger klor in‘n Kopp«, stellt die 1931 geborene Autorin fest, die noch heute im Haus ihrer Eltern lebt – damals im Dorf Garstedt, das inzwischen ein Stadtteil Norderstedts nördlich von Hamburg ist.


PLATTDEUTSCH / Geschenkbuch
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THESI CHRISTIANSEN

Des Sängers Fluch

und andere Parodien in ehrbaren plattdeutschen Riemels

55 Seiten / ca. 13×19 cm
Hardcover, gebunden (mit Leseband)
ISBN 978-3-944459-13-4  –  10,- €

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Plattdeutsch gereimt

Klassische deutsche Kulturkost nach norddeutscher Art zubereitet – auf Plattdeutsch. Ob es Goethe, Schiller, Uhland und anderen toten Dichtern wohl geschmeckt hätte? Das Vergnügen an den "Riemels in ehrbarem Plattdüütsch" aus den 20-er/30-er Jahren des vorigen Jahrhunderts ist geblieben. Der Nachdruck dieser Parodien soll mithelfen, die plattdeutsche Sprache und ihren Humor am Leben zu erhalten.

Beispiel zum Buchtitel:

Dor stünn in olen Tieden en Sloss, dat leet sick sehn, / das stünn op hogen Bargen, harr'n Keller un ok Böön. / Ringsüm wär'n smucke Gordens, dat seeg gor prächtig ut, / un mang de geelen Wöddeln stünn ok Kartoffelkrut.
Das Schicksal nimmt seinen Lauf, denn: Mal tröck' na dit Gebäude twee Sängers Hand in Hand, / mit kotte Ledderbüxen, en Kittel as Gewand ...
De Keunigin begeistert, reep "Bravo!" un "Juchhe!" / un geev de beiden Sängers tein Penn ut' Portmonee ...
(und das hätte sie nicht tun sollen...).


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