Wir schafften das!

CoverJa, der optimistische Merkel-Satz hat eine Vergangenheits-Realität! 12 Millionen Flüchtlinge musste Deutschland trotz zerbombter Städte und eigener Not 1945 aufnehmen. Sie kamen aus Schlesien, aus Ostpreussen oder aus dem Sudetenland und fanden Unterkunft in Waschküchen, Ställen und Scheunen. Familien ohne Väter. Junge Mütter ohne Hilfe. Liesel Hünichen (97) war von 1948 bis 1951 Sozialarbeiterin in Hildesheim. Die Notizen in ihrer »Schwarzen Kladde« sind die Grundlage ihrer Erinnerungen, die sie bereits in den 70er Jahren aufzeichnete. Es ist ein persönliches Geschichtsbuch über die spätere Nachkriegszeit, als die Deutschen »ins Leben zurückkehrten«. – Die Fortsetzung von »Meine Stunde Null«.

LESUNGEN 2016

SUSANNE BIENWALD

liest aus ihrem Roman »Wittensee«:

18.08., 20:00: 20253 Hamburg, Parallelwelt-Galerie, Gärtnerstr. 54
25.08., 19:00: 25764 Wesselburen, Hebbel-Museum, Österstraße 6

04.09., 11:30: 22765 Hamburg, Heine-Haus, Elbchaussee 31
17.09., 19:00: 22529 Hamburg, Christ-König-Kirche (Lange Nacht der Kirchen), Bei der Lutherbuche 36

29.09., 19:00: 24340 Eckernförde, Buchhandlung am Gänsemarkt 5
09.10., 17:00: 22087 Hamburg,Tea-Time-Lesung, Literaturhauszentrum, Schwanenwik 38

13.10., 17:00:  22697 Hamburg, Bürgerverein Flottbek-Othmarschen, Waitzstraße 26

21.10., 15:00: Buchmesse Frankfurt, LiteraturBahnhof

10.11., 15:30: 23568 Lübeck, Holiday Inn, Travemünder Allee 3

11.11., 14:30: 24358 Hütten, Schnackstuuv, Unterhütten 21

Das ist doch bei uns!

Manchmal-E-Book [eBook-Cover-neu.jpg,101 KB]

Ja, kann sein. Gundolf Hansen hat manchmal den Namen des Ortes ein bisschen versteckt. Es soll ja nicht zu Schludereien kommen. Sind ja auch keine Tatsachenberichte. Aber wie sagte schon Erich Kästner: Wahr ist eine Geschichte dann, wenn es so hätte geschen sein können. Der Brunswarder See ist auf keiner Schleswig-Holstein-Karte verzeichnet – und doch ... Im Buch geht es um Liebe an und zwischen Nord- und Ostsee. Elf Beziehungs-Geschichten von Sylt bis Fehmarn und dazwischen. Was das mit dem Springen zu tun hat – tja, anders kommst du nicht an Land, nicht übern Graben und nicht aus dem Schlamassel. Manche Leser stellen sich das Buch quer ins Bord – um sich bewusst zu machen: Manchmal hilft nur ein kühner Sprung ...

Afrika verstehen!

Cover Rote Erde Weisses Gras [Cover-Rote-Erde.jpg,113 KB]Afrika? Faszinierend, lebenshungrig, brutal und unvergleichlich. Afrika! Als Nomaden-Mädchen geboren, lernte Luisa Natiwi bei Missionaren lesen und schreiben. Später wurde sie die erste Lehrerin der Karamojong im Nordosten Ugandas. Als Diktator Idi Amin sein Land bereiste, entfloh sie seinem Begehren, sie als Frau zu nehmen. Sie erlebt Deutschland und kehrt zurück nach Uganda – um abermals zu fliehen, weil sie nicht in den Stamm ihres Mannes passt. – Heute lebt Luisa Natiwi in Hamburg und weiß, dass sie irgendwann abermals zurückkehren wird in den Kreis ihres großen Klans. Ihr Leben ist eine Zeitreise, ein Leben in zwei Welten. Es hilft, Afrika zu verstehen. – Mit ihrer Hilfsvereinigung »Zebracrossing e.V.« müht sie sich, nachhaltige Entwicklungen in ihrer Heimatregion Karamoja zu schaffen.

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Moin, Moin!  09.08.2016

2.300 Meter Buch – das ist die Regallänge der 76.547 Neuerscheinungen im vorigen Jahr. Wundern Sie sich also nicht, wenn Ihre Buchhandlung das gewünschte Buch gerade nicht vorrätig hat. Und wenn wir uns einmal an die Zeit erinnern, als wir nahezu nur in der Buchhandlung unsere Auswahl trafen, dann ahnen wir schon, wodurch diese neue Titelflut überhaupt eine Chance bekommt: Internet und Suchroutine! So wundert es auch nicht, dass der Internet-Buchhandel zulegt. Es ist eben auch notwendig. Doch immerhin gibt es noch Leser-Paradiese. Die größte Buchhandlungsdichte hat Göttingen. Im Schnitt 6.193 Leser pro Buchhandlung! In Heidelberg sind es 7.033, in Würzburg 7.764. E-Books, die sich nicht in Regalmetern messen lassen und mit 27 Millionen im Vorjahr 4,5% des belletristischen Marktes ausmachten, können immerhin eine sensationelle Steigerung verbuchen: in 5 Jahren 628%!

    Günther Döscher

Eine Sommerliebe!

WittenseeWittensee in Schleswig-Holstein ist der Rückzugsort für eine Studentin, der die Welt zu laut, zu bestimmend, zu schnell geworden ist. In einem Brief will sie ihrem Freund erklären, weshalb sie nicht mithalten kann, weshalb sie nicht immer so sein kann, wie andere sie haben wollen. In der Stille der Natur lässt Xenia ihr bisheriges Leben an sich vorüberziehen – geprägt vom Stress, so zu "funktionieren", wie die Eltern, die Kita, die Schule und schließlich auch der Freund es wollen. – Susanne Bienwald erzählt den inneren Kampf der jungen Frau einfühlsam in wechselnden Perspektiven. Lesend findet man Parallelen und erinnert sich selbst an "komische Situationen". Und wie Xenia, so besinnt man sich auf das bedrohte Recht auf Selbstbestimmung... 

Nichts!

Plötzlich ist alles weg. Eben radelte Liesel Hünichen noch durch den sonnengefluteten Frühlingswald – dann der Blick vom Hügel. Und wo sonst der Kirchturm aus der Stadt herausragte – nichts als wabernder Rauch. Ihr Elternhaus – ein Haufen schwarzer Trümmer, aus dem noch kleine Flammen züngeln. Die Eltern – sie findet sie später auf einem Bauernhof, wo ihnen ein Schlafplatz auf dem Hühnerwiemen angeboten wurde. Die »Stunde Null« schlug sieben Wochen vor Kriegsende – und sie dauerte ungezählte Stunden. Das herbeigesehnte Kriegsende war ein Vakuum ohne Hoffnung, ein Leben in Ohnmacht, in dem man tat, was nötig war, fast ohne es zu bemerken ... Erst im dritten Jahr kehrte das Leben langsam zurück. Ein Buch der Erinnerung, das in die Gegenwart passt. Möge man daraus lernen.

Cover Dennoch haben wir gelacht [9783944459295 (2).jpg,908 KB]Es ist wieder da

Abermals haben wir es nachgedruckt! »Dennoch haben wir gelacht...« Zwanzig Zeitzeugen schrieben ihre Erinnerungen auf. Erlebt in Dörfern und Städten in Nord- und Süddeutschland, im Ruhrpott, in Argentinien und Russland. Ihr »Damals« umfasst den Zeitraum 1933–1955. Rein in den Weltkrieg – und wieder heraus. Lange schwiegen sie, weil es niemand wissen wollte. Die Zeit ist reif. Ein Buch, das nicht nur Erinnerungen präsentiert, sondern die eigenen weckt.

Ein Fels im Meer

Cover: Goethe, Glück und Helgoland [9783944459479-Helgo-RGB-60.jpg,104 KB]

Helgoland von einem, der auf der Insel heranwuchs! Da kommt Insulaner-Geist rüber! Auch wenn das Rezept vom Möwenbraten mit Sirup eher den Krimi-Fans Appetit machen wird, per Summe ist es ein Geschichten-Buch – manchmal mit einem Stück Seemannsgarn vertäut oder mit philosophischen Gedanken. Mit dem Onkel zum Hai-Angeln. Vom Vater etwas über die Geschichte erfahren. Die Geheimnisse der Katakomben spüren. Helgoland einmal nicht aus touristischer Sicht. Auf dieser Insel kam Hoffmann von Fallersleben das »Lied der Deutschen« in den Sinn, unsere Nationalhymne, die auf dem Hamburger Jungfernstieg aus der Taufe gesungen wurde. Dorthin hat auch Reimer Boy Eilers sein »Inselgefühl« mitgenommen – und ob er auf Magellans Spuren unterwegs ist oder den Regenwald mit dem Hamburger Holzhafen zu einem Thriller verknüpft, es ist immer irgendwie präsent.

Schön - schlank - tot

Mandy

Das droht den hübschen Catwalk-Mädchen, von denen Schleswig-Holsteins standfeste Frauensleute entsetzt sagen: »Mein, Gott, sind die dünn!« Diese Models leben gefährlich. Frauke Mohr, die sich sommertags auf einem Campingplatz bei Grömitz mit den Fällen der »Kripo Neustadt« befasst, schickt den jungen Ermittler Tim Bronkau auf die Spur eines seltsamen Model-Todesfalls auf Mallorca – der dann doch in Norddeutschland seine Wurzeln hat und zum Ostsee-Krimi wird. – Tja, mehr weiß ich auch nicht, da müsst ihr schon selber lesen.

Das war der 1. Fall

Der Tote im Yachthafen [9783944459264.jpg,104 KB]Sommer an der Ostsee. Für Autorin Frauke Mohr ist das Grömitz-Zeit. Dort auf dem Campingplatz entstand »Der Tote im Yachthafen«, während ihre Jungs Sandburgen bauten. Um einen Prachtbau im Naturschutzbereich geht es im Krimi. Irgendwie hat das Geld das Sagen – und schließlich noch eine Prise Gift. Bei jungen Lesern punktet Tim Bronkaus erster Fall der imaginären Neustädter Krimi im Download – aber fragt ruhig mal im Buchhandel.

Alles fließt ...

Eddie will leben [Eddie-Cover-EBook.jpg,110 KB]

»panta rhei« stellte schon Heraklit fest: Nichts bleibt wie es ist. Diese Weisheit hatte Eddie Buchholz nicht bedacht. Er war ein Offset-Pionier, als er im Gutenbergring seine Druckerei gründete. Er hatte gerackert, kaum Urlaub gehabt und immer püntlich Löhne gezahlt. Doch die neue Technik legte noch einen Zahn zu. Die Konkurrenz überholte ihn auf der Autobahn des Fortschritts. Eddie aber will nicht untergehen, will Versäumtes nachholen. Autor Peter Jäger lässt bodenständige Urgesteine, kreative Werbeprofis und ausgeflippte Typen mit Witz und Sachkenntnis lebendig werden. Er beschreibt in seinem szenisch strukturierten Roman den Existenzkampf eines fiktiven Mittelstands-Unternehmens und dessen Auswirkung auf Familie, Mitarbeiter und Freunde. Eine zeitnahe Geschichte aus der Selbständigkeit in unserer Zeit.

Dorfchronistin mit Platt-Engagement

Garstedter Geschichten»Das muss raus«, sagt Inge Hellwege. All die Geschichten nämlich, die die Garstedter Autorin aus ihrem über 80-jährigen Leben noch im Kopf hat – und in einigen Ordnern, denn Schreiben gehört nun schon eine lange Zeit zu ihrem Leben. Eine Besonderheit zeichnet auch ihre zweiten Geschichten-Sammlung aus: Linke Seite Hochdeutsch – rechte Seite »op Platt«, eben so, wie man damals im Dorf Garstedt schnackte. »Is doch scheun, wenn wi dat een beten opfrischen deiht«, meint sie. Platt ist ja wieder salonfähig und an einigen norddeutschen Schulen sogar im Lehrplan. Das Hamburger Abendblatt stellt die Autorin und ihre Bücher vor. > Zum Artikel