Porto...? 24.08.2019

Fragen kost' nix! Hab' ich gedacht. Es ging um das Büchersendungs-Porto. Zwei Bücher in einer Sendung, knapp unter 1000 Gramm. Das kostet seit Juli 2,20 – und wegen Aufregung im Buchhandel gilt der alte Preis (1,70) noch bis Jahresende. Aber es ist nicht allein das Porto, auch die Größe. Genau: die Höhe. Früher 15 cm, jetzt 5 cm. Darum gings noch gar nicht, denn der Postler erklärte: »Das hier ist aber keine Büchersendung.« Begründung: Zugeklebt! »Ist nichts weiter drin, die eingeklappten Laschen können zur Kontrolle herausgezogen werden.« Gilt nicht, muss einfach wiederverschließbar sein. Amazon versendet doch Bücher auf diese Art. »Und Sie?", fragt der Postler und zieht eine Augenbraue hoch. »Versenden Sie eine Million Bücher?« Ja, gern! Hat sich aber noch nicht ergeben. Der Postler holt sich Kollegen-Bestätigung: »Nee, ist keine Büchersendung!« Postler Eins kontrolliert nun mit gelber Schablone: Ist auch 3 mm zu dick, passt nicht durch den 5-cm-Schlitz. »Päckchen!«, sagt er. »3,79!« – Die Bücher hätten nebeneinander liegen müssen, dann wären es 2,20 € als neue »BÜWA« (Bücher- und Warensendung) gewesen, zugeklebt und ohne literarische Extrawurst. »Flach halten!« Nicht nur den Ball. Die Fußballregel nun auch bei der Post.

Günther Döscher 

Titel EinmachEngel
Es riecht nach Blut ...

Lioba versprüht Orangenduft, um nicht würgen zu müssen. Sie ist die Frau des Schlachters und steht hinterm Fleisch-Tresen. Die Tierschutz-Aktivisten von »pets« machen »Action«. Und dann kommt Salat-Fan Klaas in den Laden und staunt: Eine Vegetarierin in der Metzgerei? Das ist eine Herausforderung für ihn. Er ist ein Retter. Es beginnt ein amouröses Drama um Fleischkonsum und Liebe. – Nikola Anne Mehlhorn hat aus unterschiedlichen Ernährungsvorlieben eine anspruchsvolle Erotik-Moritat verfasst – inklusive Verdacht auf gruseligen Mord durch Schlachter Kolb und einem überraschenden Ende. > LESEPROBE

Hundeschlitten in Alaska

Fremde Kulturen
Mit Hamburg im Herzen reist Wolf-Ulrich Cropp zu entlegenen Zielen »Jenseits der Westwelt«, so der Kadera-Buchtitel mit 15 Berichten von abenteuerlichen Reisen. Und weil er es bereits seit Jahrzehnten macht, hat er eine besondere Sicht auf eine sich verändernde Welt und die Menschen, die dort wohnen, wo wir kaum Urlaub machen möchten. Hier ist eine LESEPROBE

22 Autorinnen haben GeschichtenSchreiben als Hobby
Zwei Schreibgruppen treffen sich, um sich im Schreiben zu üben. Vorgegebene Themen sind der Start in die Erinnerungen oder in die eigene Phantasiewelt. Dann wird am Text gefeilt. Es ist in erster Linie ein Schreiben für sich selbst. Doch wenn man es erzählen kann, hören auch andere gerne zu – oder lesen es ... Hier ist eine bunte Auswahl, die auch Anregung ist. Adelheid Liepelt, zertifiziert für Poesie- und Bibliotherapie, gibt dazu einen Einblick in das kreative Schreiben und deren Wirkung auf die Entwicklung der Persönlichkeit. > Ins Buch geblättert

Bienen sind unsere Freunde

Das sind Geschichten, in denen Lisa und ihre Freunde in der Natur, aber auch in der Schule und mit der Familie spannende Erlebnisse haben. Motto: »Die Natur braucht Schutzengel!« Verleger Günther Döscher empfiehlt die motivierenden Bücher für das Lesealter um ca. 8 bis 15 Jahre.

3 Bücher zum Serienpreis3er-Serie im Verlags-Shop (Klick ins Bild)

Neue Erinnerungen
Unser Erinnerungs-Klassiker »Dennoch haben wir gelacht« hat seine Fortsetzung bekommen. Die Zeitzeugen in der Norderstedter Erinnerungswerkstatt haben eine neue Sammlung zusammengestellt. So schafften wir es, aus der Trümmerzeit nach dem Krieg ins »Wirtschaftswunder« zu kommen. Das waren Zeiten! »Schwarzbrot mit Zucker« ist nicht nur ein Lesebuch – es stößt bei manchem »Oldie« eine Tür auf, weckt die eigenen Erinnerungen. Weißt du noch…? > LESEPROBE

ABC-Spiel
Spielend lesen lernen ...
Alle Kinder sollen lesen lernen. Wenn der Affe das A ist und der Elefant ein E, dann geht es spielend durch das ABC. Alles babyleicht und macht sogar Spaß. Fenja und Leon machen einen Zoo-Besuch – »So lernen wir das ABC!« Blättern Sie doch einmal in unsere neue > LESEPROBE

Menschen um Martin Luther
Das ist der Mann ...

... dem wir Nordländer einen Feiertag verdanken – 500 Jahre nach seinem Protest gegen kirchliche Anmaßungen. Martin Luther war einer der Wichtigsten in unruhigen Zeiten, die unser Leben und Denken nachhaltig veränderten. Der Hamburger Maler Werner Fritz Zganiacz schuf Porträts von Menschen um Martin Luther. Der Theologe Andreas Pawlas setzte biografische Erläuterungen hinzu. Mit historischen Darstellungen ergibt sich eine interessante Gegenüberstellung. HIER können Sie einmal hineinblättern.

Lieblingsmensch

Cover Prinz Arschloch

wird Arschlochmensch – kann passieren – manchmal auch umgekehrt. Als Namika ihren Hit mit Carolin Kebekus auf »Pussy Terror« in der rückwärtigen Fassung sang, hab ich zuerst »Arschloch Prinz« verstanden. Dachte: Haben die Katja Oelmanns Roman vertont? Naja, Verleger-Halluzinationen. Aber: Hört sich gut an auf YouTube – und im Übrigen: Liest sich auch gut. > PRESSELESEPROBE

Schön - schlank - tot

Mandy

Das droht den hübschen Catwalk-Mädchen, von denen Schleswig-Holsteins standfeste Frauensleute entsetzt sagen: »Mein, Gott, sind die dünn!« Diese Models leben gefährlich. Frauke Mohr, die sich sommertags auf einem Campingplatz bei Grömitz mit Fällen der imaginären »Kripo Neustadt« befasst, schickt den jungen Ermittler Tim Bronkau auf die Spur eines seltsamen Model-Todesfalls auf Mallorca – der dann doch in Norddeutschland seine Wurzeln hat und zum Ostsee-Krimi wird. – Tja, mehr weiß ich auch nicht, da müsst ihr schon selber lesen. >LESEPROBE

Schluss jetzt…

Zuviel ist tödlich - Cover

Irgendwann ist der Punkt erreicht: Ein einziger Tropfen – und das Fass läuft über. Ein Wort zuviel – und der Mensch dreht durch. Er will seine Ruhe haben. Manchmal bekommt sie der andere. »Ruhe sanft« steht dann auf seinem Grabstein. Rena Brauné dringt mit ihren Geschichten in die Untiefen menschlicher Charakterfehler. Habgier, falsche Liebe, Eifersucht, Sehnsucht nach Anerkennung – da passierts dann schon mal. Es muss kein Blut fließen, es geht auch sauber. Wer Opfer und wer Täter ist? – Irgendwie Standpunktsache. > Buchinfo

Das war der 1. Fall

Leseprobe

Der Tote im Yachthafen [9783944459264.jpg,104 KB]Sommer an der Ostsee. Für Autorin Frauke Mohr ist das Grömitz-Zeit. Dort auf dem Campingplatz entstand »Der Tote im Yachthafen«, während ihre Jungs Sandburgen bauten. Um einen Prachtbau im Naturschutzbereich geht es im Krimi. Irgendwie hat das Geld das Sagen – und schließlich noch eine Prise Gift. Bei jungen Lesern punktet Tim Bronkaus erster Fall der imaginären Neustädter Krimi im E-Book-Download – aber fragt ruhig mal im Buchhandel – oder hört zu, wenn Frauke Mohr daraus am Grömitzer Strand liest. Ganz nah am Original-Tatort.  -> LESEPROBE

LESETERMINE

ERINNERUNGSWERKSTATT
Mi.02.10.2019
- 15:00 Uhr: Norderstedt, Vicelienkirche, Immenhorst 3: Lesung auf dem Seniorennachmittag aus »Dennoch haben wir gelacht« und »Schwarzbrot mit Zucker«

 

OLIVER DRIESEN
Do.26.09.2019
- 19:30 Uhr: Hamburg-Hamm, Hammer Weine, Riesserstr. 9: »Schalttagskind - Jeder Kurs ist korrigierbar«


Di.22.16.2019
- 19:00 Uhr: Hamburg-Ottensen, Haspa-Filiale, Ottenser Hauptstr. 29: »Schalttagskind –Jeder Kurs ist korrigierbar« (unverb. Anmeldung erwünscht: benjamin.schenk@haspa.de)

SchalttagskindAlles nur Zufall...

... die ganze Weltgeschichte! – Vier Jahre alt ist der Bursche, der nachts auf der TITANIC mit seiner Mutter in den Sternenhimmel schaut. Der Junge hat Adleraugen. »Mamma! Da vorn ist ein Eisberg!«, schreit er plötzlich – und der Schrei läuft übers Schiff, verursacht Hektik und Handeln – und Kursänderung. »Wir haben eben einen Eisberg passiert. Das ist nichts Ungewöhnliches in dieser Jahreszeit«, erklärt der Käptn. In New York wird das größte und unsinkbarste Schiff der Welt mit Musik empfangen. Kinematograph William Harbeck war der einzige, der beobachtet hatte, wem die Ankunft des Superdampfers am Pier 54 zu verdanken war. Und er vergaß es nicht wieder, denn er heuerte Billy Slomann später in seinem Filmgeschäft an, wo dessen scharfer Blick sich in Dollars verwandeln sollte. – Billy Sloman ist 104, als er den Besuch einer sonderbaren Dame erwartet, um ihr sein Leben zu erzählen und ein wenig mit ihr über die historischen Geschehnisse zu streiten. – Irgendwie ist auch Autor Oliver Driesen dabei, denn er hält alles in einer Chronik fest – eine Chronik des »Wie hätte es wirklich sein können?«. – Ein »Anhang« rückt uns wieder in die Realität – und lässt uns grübeln: Wie weit geht unser Plan, wenn die nächste Sekunde alles ändern kann? – LESEPROBE mehr Info im Kadera-Shop

Frischer Wind 1848

CoverEDUARD CRÜSEMANN gründet seine Reederei & Handels-Compagnie. Sein Trainingscamp für den Seehandels. Denn zehn Jahre später ist Crüsemann der visionäre Gründer des historischen Norddeutschen Lloyd – aus heutiger Sicht eine Wurzel der HAPAG-LLOYD AG. Crüsemanns Ururenkel Klaus J. Heyl, führt uns in seinem biografischen Roman in die Mitte des 19. Jahrhunderts: Postkutschen und Segelschiffe werden durch Eisenbahn und Dampfschiffe ersetzt. Auswanderer suchen ihr Glück an fernen Ufern. Ein Geschäft, das es Bremen gutgehen lässt. Das Buch beschreibt zwei Jahrzehnte des Aufbruchs in eine neue technisierte Welt. Der Handel über die Meere erlebt einen dynamischen Wandel. Eine Zeitreise ... >LESEPROBE

Beide Bücher plus ExtrasAusgebüxt – Schiffskoch

Es ist schon eine krasse Lebensgeschichte! Raus aus der jungen DDR und zur See. Auf Schlickrutschern, Heringskuttern und Stückgutfrachtern. Immer als Koch. Schließlich Landgang im noblen Regattaverein an der Alster. Und dann als Freizeitkapitän unter Segeln. Sein Bord-Kochbuch mit Geschichten und Gerichten, flotten Sprüchen und ernsthaften Tipps war unser meistverkauftes Buch im ersten Halbjahr. Wie alles begann ist nicht nur seine Geschichte – das war in der Zeit, als nichts mehr ging und alles möglich war ... Auf den LESEPROBEN finden Sie auch die Videos von Yacht-TV über »Kochen an Bord«. Macht auch gegen Ende der Segelsaison noch Spaß.

Plattdeutsch

Keine Angst vor Käptn Jerid [Jerid-Cover.jpg,98 KB] »Keine Angst vor Käptn Jerid!« ist eine fantastische Zeitreise dorthin, wo die rauen Gesellen die Seefahrt gefährlich machten. Autorin Katharina Offermanns hat eine spannende Piraten-Geschichte für Kinder und Jugendliche geschrieben. Das Spezielle: Die Piraten sprechen plattdeutsch! 136 Sätze Platt in der sonst hochdeutschen Geschichte – es gilt also »Keine Angst vor Opas Sprache«. Die Autorin, im Hauptberuf Lehrerin in Schleswig-Holstein, hat für Kolleginnen und Kollegen auch eine Anregung parat, das Buch im HSU und im Deutsch-Unterricht einzusetzen (Info im Buch).

 

Geschichten ut uns Dörp [9783944459370.jpg,135 KB]Inge Hellwege, die seit 80 Jahren die gleiche Adresse im alten Dorf Garstedt (heute ein Stadtteil Norderstedts) hat, ist voller »Geschichten ut uns Dörp«. Die Sammlung bringt "Dit un dat in Hoch un Platt". Um genau zu sein: Links steht die Geschichte auf Hochdeutsch, rechts auf Plattdeutsch. Das hilft beim Auffrischen der Sprache, wie sie hier übern Gartenzaun immer noch gern gesprochen wird. – Inzwischen folgten zwei weitere Bücher: »Garstedter Geschichten in Hoch & Platt« und »Nachbarschafts-Geschichten in Hoch & Platt«.

 

Des Sängers Fluch [9783944459134-4x6cm600dpi.jpg,92 KB]

»Des Sängers Fluch« ist für jene, denen das Plattdeutsche etwas flüssiger über die Lippen geht. Spaßige Parodien klassischer Balladen – darüber lachte man schon 1920. Wir haben das Buch auf dem Boden entdeckt und neu aufgelegt. Ein kleines, feines Hardcover-Buch mit Leseband – gut zu verschenken an Leute, die daraus auch mal vortragen mögen. Viel Spaß damit! – Dor stünn in olen Tieden een Sloss, dat leet sick sehn...

 

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