Kadera-Stand BookOldesloe
Autoren-Treff Bad Oldesloe

Bad Oldesloe bekennt sich zum Buch. Zum zweiten Mal fand die Regional-Messe BookOldesloe statt. Im kulturellen Rathaus-Anbau KuB war es nett, gemütlich, nicht gerade überlaufen. Leser kamen mit Autoren und Kleinverlegern ins Gespräch, kauften signierte Bücher oder hinterließen Eindrücke von Nachhaltigkeit. Es ist ja noch Platz auf den Wunschzetteln. Zum Bild: Ulli Krause – »Ich hau ab«, »Seeluft macht hungrig« – und Wolf-Ulrich Cropp – »Jenseits der Westwelt« – lasen am Sonntag aus ihren Büchern mit autobiografischer Note. Reimer Boy Eilers – »Goethe, Glück und Helgoland«, »Ebenholz und schwarze Tränen« – hatte am Samstag seinen Lese-Termin.

Dennoch haben wir gelachtÜberrschung am Kadera-Stand: Das meistverkaufte Buch war »Dennoch haben wir gelacht« aus der Norderstedter Erinnerungs-werkstatt. Vielleicht lag es daran, dass unter den 20 Zeitzeugen auch einige von Bad Oldesloe in den Jahren 1933 bis 1955 zu erzählen wussten. Übrigens: Das nächste Buch der Zeitzeugen-Gruppe ist kurz vor der Drucklegung – »Schwarzbrot mit Zucker« berichtet aus der Nachkriegszeit, »aus Ruinen ins Wirtschaftswunder«.

Schluss jetzt…

Zuviel ist tödlich - Cover

Irgendwann ist der Punkt erreicht: Ein einziger Tropfen – und das Fass läuft über. Ein Wort zuviel – und der Mensch dreht durch. Er will seine Ruhe haben. Manchmal bekommt sie der andere. »Ruhe sanft« steht dann auf seinem Grabstein. Rena Brauné dringt mit ihren Geschichten in die Untiefen menschlicher Charakterfehler. Habgier, falsche Liebe, Eifersucht, Sehnsucht nach Anerkennung – da passierts dann schon mal. Es muss kein Blut fließen, es geht auch sauber. Wer Opfer und wer Täter ist? – Irgendwie Standpunktsache. > Buchinfo

Vor 170 Jahren...

Cover... segelte man noch mit dem Wind über den »großen Teich«. Eduard Crüsemann gründete 1848 in Bremen seine Reederei und Handels-Compagnie. Man könnte es heute das »Trainingslager des Seehandels« nennen. Denn zehn Jahre später war Crüsemann der visionäre Gründer des Norddeutschen Lloyd, die Keimzelle der heutigen HAPAG-LLOYD AG. Ururenkel Klaus J. Heyl, führt uns in seinem biografischen Roman in die Mitte des 19. Jahrhunderts, als Postkutschen und Segelschiffe durch Eisenbahn und Dampfschiffe ersetzt wurden. Auswanderer suchten ihr Glück an fernen Ufern. Das Buch beschreibt zwei Jahrzehnte des Aufbruchs in eine neue technisierte Welt. Der Handel über die Meere begann. Machen Sie eine Zeitreise ... >LESEPROBE
Klaus J. Heyl
ist an der Costa Blance zu Hause. Die deutschsprachige Zeitung »Costa Blanca Nachrichten« hat ihn anlässlich seiner Lesungen interviewt > BERICHT

Goldener Herbst …?Eddie will leben [Eddie-Cover-RGB.jpg,110 KB]

Eine goldene Nase verdiente sich Eddie Buchholz als Offset-Pionier, da druckten andere noch vom Blei. In seiner Klitsche im Gutenbergring hatte er gerackert, kaum Urlaub gehabt, immer pünktlich Löhne gezahlt. Dann überholt ihn die Konkurrenz auf der Fortschritts-Autobahn. Eddie muss nachrüsten, damit der Familienbetrieb nicht untergeht. Das wird kein goldener, sondern ein stressiger Herbst. Autor Peter Jäger lässt bodenständige Urgesteine, kreative Werbeprofis und ausgeflippte Typen mit Witz und Sachkenntnis lebendig werden. Er beschreibt im szenisch strukturierten Roman den Existenzkampf eines Mittelstands-Unternehmens. Familie, Mitarbeiter, Geschäftspartner und Freunde haben unterschiedliche Perspektiven zur Situation – und auch die Liebe gerät in den Strudel. Aus der Lese-Distanz wirkt manches kurios – pralles Arbeitsleben eben. LESEPROBE

 

Wenn ich diesen See seh, brauch ich kein Meer mehr...

WittenseeHübsches Wortspiel – und irgendwie passt es: Es geht um Stille. Wittensee in Schleswig-Holstein ist der Rückzugsort für Xenia, der die Welt zu laut, zu bestimmend, zu schnell geworden ist. In der Stille der Natur lässt sie ihr bisheriges Leben an sich vorüberziehen – geprägt vom Stress, so zu "funktionieren", wie die Eltern, die Kita, die Schule und schließlich auch der Freund es wollen. – Susanne Bienwald erzählt den inneren Kampf der jungen Frau einfühlsam in wechselnden Perspektiven. – Eine tiefgreifende Rezension von Maren Schönfeld: Bitte anklicken!

Luther-Ween  01.11.2018

Am Donnerstag war mir wie Montag. Vorangegangen war der 31. Oktober – mit Namen »Reformationstag« –, womit wir laut Umfrage nicht viel anfangen können. »Halloween« wusste man – muss aber auch erklärt werden: Es ist der Abend vor Allerheiligen (All Hallows' Eve), dem Hochfest aller Heiligen. An »Weltspartag« konnten sich auch einige erinnern. Damit auch wir es noch einmal sagen: Es geht um Martin Luther, der in Wittenberg mit seinen an die Kirchentür geschlagenen Thesen der Reformation ein Datum gab. Er war nicht der einzige, der daran arbeitete. Aber als Mann der Kirche gehörte er in den Bereich, in dem sich böse und frohe Kunde am besten verbreitete. Seine Bibel-Übersetzung führte zu verständlichen Predigten, zur Spaltung der Kirche, schließlich zu anderen Staatsformen. Man sollte das wissen. Mit den vier norddeutschen sind es jetzt neun Bundesländer, die sich daran erinnern wollen/sollen. Fünf katholisch geprägte Bundesländer arbeiten am 1. November nicht – es ist Allerheiligen. Nur in Berlin und Hessen sind beide Tage so wie alle Tage – nicht ganz, nach der Wahl sind ja gerade sie emsig am reformieren und koalitionieren. Trotz ihrer »Luther-Ween«-Abstinenz. Mögen ihnen die Heiligen dabei zur Seite stehen. Wie gesagt: Luther hat es auch nicht allein gemacht. Unser Buch dazu heißt »Menschen um Martin Luther«. 500-jähriges reformatorisches Denken in farbfroher künstlerischer Anschaulichkeit.         Günther Döscher

Insel-Literatur

Reimer Boy Eilers wuchs auf Helgoland heran. Die zerbombte Insel war seine Kindheits-Welt. Forscherdrang in den Katakomben. Mit dem Onkel zum Hai-Angeln. Vom Vater etwas aus der Geschichte erfahren… In seinem Buch »Goethe, Glück und Helgoland« wird deutlich, wie und durch was die Insel ihn formte. Blättern Sie mal in die umfangreiche LESEPROBEund wenn Sie Lust bekommen: Wer im Herbst auf Helgoland tief durchatmet, macht sich für den Winter fit.

48 sommerfrische Lesepausen

Und >HIER< geht es zum Interview der Hamburger Journalistin Barbara Gitschel-Bellwinkel mit dem »Autor mit Charity-Gen«.

Cooler Hafen-KrimiEbenholz-und-schwarze-Traenen [9783944459462-CoverRGB.jpg,134 KB]

Er dreht den Kopf zur Seite. Wie Gitterstäbe nehmen sich die Hände aus, die auf ihn zustoßen. »Don‘t«, stammelte er. »Please, no ...« – »Oh, doch ...«, flüsterte der Killer. Dr. Bill Paddy hört es schon nicht mehr. Er treibt mit den Eisschollen flussabwärts. – Das ist ein Fall für Ermittler Yakub Singer. Die Spur führt zur Tagung der Holz-Importeure – sieht nach einem Killer-Auftrag der Tropenholz-Mafia aus. Der Pulp-Fiction-Krimi im Hamburger Hafen-Milieu kommt schnell zur Sache – und schließlich knallt es auch in Berlin und Schleswig-Holstein. – Autor Reimer Boy Eilers ist Mitglied im Syndikat der Vereinigung deutschsprachiger Kriminalschriftsteller.

ABC-Spiel
Spielend lesen lernen
Alle Kinder sollen lesen lernen. Wenn der Affe das A ist und der Elefant ein E, dann geht es spielend durch das ABC. Alles babyleicht und macht sogar Spaß. Fenja und Leon machen einen Zoo-Besuch – »So lernen wir das ABC!« Mehr darüber in unserem SHOP

Frommer Wunsch

Cover Friedensnacht [9783944459318-Cover-RGB.jpg,84 KB]Die Geschichte beginnt früher, doch zur Weihnachtszeit 1918 hat sie ihre besondere Botschaft: An der Westfront singen im Ersten Weltkrieg verfeindete Soldaten gemeinsam Weihnachtslieder, lassen für drei Tage die Waffen schweigen. Helenes Bruder war dabei. Die 16-jährige erlebt die Kriegstage in Blankenese. Im Haus an der Elbe ändert sich das gewohnte Leben. Während Vater und Bruder »im Felde« sind, will sich die Stiefmutter ihre Sehnsucht nach Liebe erfüllen. Helene hingegen will Ehre und Moral nicht im Krieg untergehen lassen – ihr Vater soll sich nicht über eine untreue Ehefrau grämen müssen. – Es ist kein Kriegs- sondern ein von der Autorin feinfühlig illustriertes Friedensbuch. Dezent erotisch, manchmal frech. Und trotz der Weihnachtslieder ganzjährig lesbar – denn Frieden ist immer "wie Weihnachten". 


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und natürlich immer gern genialokal


Menschen um Martin Luther
Das ist der Mann ...

... dem wir Nordländer einen Feiertag verdanken – 500 Jahre nach seinem Protest gegen kirchliche Anmaßungen. Martin Luther war einer der Wichtigsten in unruhigen Zeiten, die unser Leben und Denken nachhaltig veränderten. Der Hamburger Maler Werner Fritz Zganiacz schuf Porträts von Menschen um Martin Luther. Der Theologe Andreas Pawlas setzte biografische Erläuterungen hinzu. Die Neuauflage des Buchs wurde mit historischen Darstellungen erweitert – eine interessante Gegenüberstellung. Der großformatige »Bildband« ist eine gelungene Abrundung zu den vielfältigen Veröffentlichungen im Luther-Jahr 2017. – Im BLICK INS BUCH finden Sie auf Seite 16 eine ausführliche Inhaltsangabe.

Eberswalde ade!

Ich hau ab! Titel»Ulli, was soll bloß aus dir werden?« Die Antwort der jungen DDR führt zur Landwirtschaft. Ulli aber will zur See, raus in die weite Welt – und nicht der Ausmister im LPG-Schweinestall sein. Junge, das war selbst ohne Mauer nicht einfach. Die Hamburger Heuerstelle war die nächste Hürde. Ein Knüppelschlag aufs Auge verursachte Sehschwäche – nicht seetüchtig. Es sei denn unter Deck – in der Kombüse. Deshalb schwindelte er Kochfähigkeiten und wurde Kochjunge auf Kümo und Fischkuttern. Und wenn's nicht schmeckte, gab es kein Pardon. Harte Zeiten in den 50/60er Jahren. Heute kann Ulli drüber lachen – und so liest es sich denn auch ganz locker, wenn er aus dieser Zeit erzählt. – > LESEPROBE

Reisen ins Abseits

Manche mögen's heiß oder kalt, nass oder trocken, am besten im Wechsel – Wolf-Ulrich Cropp gehört zu dieser Sorte. Seine Reisen sind eher Expeditionen. Wenn er davon erzählt, bleibt einem schon mal die Luft weg. Auf diese Weise erschließt er uns Winkel unserer Erde, in denen allein die Natur das Sagen hat und uns durch ihre Unbezwingbarkeit fasziniert. 15 abseitige Reise-Abenteuer mit einstimmenden Farbbildern – wie diese Perlenfischer im Pazifik ... > Ein Klick ins Bild führt zum Online-Shop

Schleswig-Holstein

Manchmal-E-Book [eBook-Cover-neu.jpg,101 KB]

Manchmal hat Gundolf Hansen die Orte des Geschehens verschleiert. Es soll ja nicht zu Schludereien kommen. Sind ja auch keine Tatsachenberichte. Aber wie sagte schon Erich Kästner: Wahr ist eine Geschichte dann, wenn es so hätte geschehen können. Der Brunswarder See ist auf keiner Schleswig-Holstein-Karte verzeichnet – und doch ... Im Buch geht es um Liebe an und zwischen Nord- und Ostsee. Elf Beziehungs-Geschichten von Sylt bis Fehmarn und dazwischen. Was das mit dem Springen zu tun hat – tja, anders kommst du nicht an Land, nicht übern Graben und nicht aus dem Schlamassel. Das Buch gehört quer ins Bücherbord – um bewusst zu machen: Manchmal hilft nur ein kühner Sprung ...

Schön - schlank - tot

Mandy

Das droht den hübschen Catwalk-Mädchen, von denen Schleswig-Holsteins standfeste Frauensleute entsetzt sagen: »Mein, Gott, sind die dünn!« Diese Models leben gefährlich. Frauke Mohr, die sich sommertags auf einem Campingplatz bei Grömitz mit Fällen der imaginären »Kripo Neustadt« befasst, schickt den jungen Ermittler Tim Bronkau auf die Spur eines seltsamen Model-Todesfalls auf Mallorca – der dann doch in Norddeutschland seine Wurzeln hat und zum Ostsee-Krimi wird. – Tja, mehr weiß ich auch nicht, da müsst ihr schon selber lesen.

Lieblingsmensch

Cover Prinz Arschloch

wird Arschlochmensch – kann passieren – manchmal auch umgekehrt. Als Namika ihren Hit mit Carolin Kebekus auf »Pussy Terror« in der rückwärtigen Fassung sang, hab ich zuerst »Arschloch Prinz« verstanden. Dachte: Haben die Katja Oelmanns Roman vertont? Naja, Verleger-Halluzinationen. Aber: Hört sich gut an auf YouTube – und im Übrigen: Liest sich auch gut. > PRESSELESEPROBE

 

 

 

 

 

 

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