Fake-News 23.07.2019

Ja, wir ärgern uns darüber! Wir haben einen neuen Titel im Programm – in diesem Falle »Schalttagskind« – und in den Internet-Portalen der Buchhandelsketten steht »Noch nicht erschienen« oder »Lieferbar in 1–2 Wochen« oder »Erscheint demnächst« – je nachdem, was die Webmaster im pull-down-Menue ihres Shop-Systems auswählen, wenn das Buch noch nicht am Lager ist. Fake News! Bestellen Sie trotzdem! Die netten Buchhändler wissen, wie sie mit Bestellungen umgehen müssen. Und die Chancen stehen gut, dass Sie das Buch in 2–4 Tagen in der Hand haben – vielleicht sogar am nächsten Tag abholen können. Wenn's eilig ist: Der sicherste und schnellste Weg ist der Direktkauf beim Kadera-Verlag. Wir versenden am gleichen Tag, was bis 15:00 Uhr bestellt ist. Nicht, weil wir unserem Buchhandel eine Konkurrenz sein wollen – sondern weil wir zufriedene Leser haben möchten.

Günther Döscher 

Titel EinmachEngel
Es riecht nach Blut ...

Lioba versprüht Orangenduft, um nicht würgen zu müssen. Sie ist die Frau des Schlachters und steht hinterm Fleisch-Tresen. Die Tierschutz-Aktivisten von »pets« machen »Action«. Und dann kommt Salat-Fan Klaas in den Laden und staunt: Eine Vegetarierin in der Metzgerei? Das ist eine Herausforderung für ihn. Er ist ein Retter. Es beginnt ein amouröses Drama um Fleischkonsum und Liebe. – Nikola Anne Mehlhorn hat aus unterschiedlichen Ernährungsvorlieben eine anspruchsvolle Erotik-Moritat verfasst – inklusive Verdacht auf gruseligen Mord durch Schlachter Kolb und einem überraschenden Ende. > LESEPROBE

22 Autorinnen haben GeschichtenSchreiben als Hobby
Zwei Schreibgruppen treffen sich, um sich im Schreiben zu üben. Vorgegebene Themen sind der Start in die Erinnerungen oder in die eigene Phantasiewelt. Dann wird am Text gefeilt. Es ist in erster Linie ein Schreiben für sich selbst. Doch wenn man es erzählen kann, hören auch andere gerne zu – oder lesen es ... Hier ist eine bunte Auswahl, die auch Anregung ist. Adelheid Liepelt, zertifiziert für Poesie- und Bibliotherapie, gibt dazu einen Einblick in das kreative Schreiben und deren Wirkung auf die Entwicklung der Persönlichkeit. > Ins Buch geblättert

ABC-Spiel
Spielend lesen lernen ...
Alle Kinder sollen lesen lernen. Wenn der Affe das A ist und der Elefant ein E, dann geht es spielend durch das ABC. Alles babyleicht und macht sogar Spaß. Fenja und Leon machen einen Zoo-Besuch – »So lernen wir das ABC!« Blättern Sie doch einmal in unsere neue > LESEPROBE

Bienen sind unsere Freunde

Das sind Geschichten, in denen Lisa und ihre Freunde in der Natur, aber auch in der Schule und mit der Familie spannende Erlebnisse haben. Motto: »Die Natur braucht Schutzengel!« Verleger Günther Döscher empfiehlt die motivierenden Bücher für das Lesealter um ca. 8 bis 15 Jahre.

3 Bücher zum Serienpreis3er-Serie im Verlags-Shop (Klick ins Bild)

Schön - schlank - tot

Mandy

Das droht den hübschen Catwalk-Mädchen, von denen Schleswig-Holsteins standfeste Frauensleute entsetzt sagen: »Mein, Gott, sind die dünn!« Diese Models leben gefährlich. Frauke Mohr, die sich sommertags auf einem Campingplatz bei Grömitz mit Fällen der imaginären »Kripo Neustadt« befasst, schickt den jungen Ermittler Tim Bronkau auf die Spur eines seltsamen Model-Todesfalls auf Mallorca – der dann doch in Norddeutschland seine Wurzeln hat und zum Ostsee-Krimi wird. – Tja, mehr weiß ich auch nicht, da müsst ihr schon selber lesen. >LESEPROBE

SchalttagskindAlles nur Zufall...

... die ganze Weltgeschichte! – Vier Jahre alt ist der Bursche, der nachts auf der TITANIC mit seiner Mutter in den Sternenhimmel schaut. Der Junge hat Adleraugen. »Mamma! Da vorn ist ein Eisberg!«, schreit er plötzlich – und der Schrei läuft übers Schiff, verursacht Hektik und Handeln – und Kursänderung. »Wir haben eben einen Eisberg passiert. Das ist nichts Ungewöhnliches in dieser Jahreszeit«, erklärt der Käptn. In New York wird das größte und unsinkbarste Schiff der Welt mit Musik empfangen. Kinematograph William Harbeck war der einzige, der beobachtet hatte, wem die Ankunft des Superdampfers am Pier 54 zu verdanken war. Und er vergaß es nicht wieder, denn er heuerte Billy Slomann später in seinem Filmgeschäft an, wo dessen scharfer Blick sich in Dollars verwandeln sollte. – Billy Sloman ist 104, als er den Besuch einer sonderbaren Dame erwartet, um ihr sein Leben zu erzählen und ein wenig mit ihr über die historischen Geschehnisse zu streiten. – Irgendwie ist auch Autor Oliver Driesen dabei, denn er hält alles in einer Chronik fest – eine Chronik des »Wie hätte es wirklich sein können?«. – Ein »Anhang« rückt uns wieder in die Realität – und lässt uns grübeln: Wie weit geht unser Plan, wenn die nächste Sekunde alles ändern kann? – LESEPROBE mehr Info im Kadera-Shop

Insel-Literatur

Reimer Boy Eilers wuchs auf Helgoland heran. Die zerbombte Insel war seine Kindheits-Welt. Forscherdrang in den Katakomben. Mit dem Onkel zum Hai-Angeln. Vom Vater etwas aus der Geschichte erfahren… In seinem Buch »Goethe, Glück und Helgoland« wird deutlich, wie und durch was die Insel ihn formte. Blättern Sie mal in die umfangreiche LESEPROBE

Bremen: Frischwind

CoverDas gab es schon 1848 in Bremen als Eduard Crüsemann seine Reederei und Handels-Compagnie gründete. Eine Art historisches »Trainingslager des Seehandels«. Denn zehn Jahre später war Crüsemann der visionäre Gründer des Norddeutschen Lloyd – aus heutiger Sicht eine Wurzel der HAPAG-LLOYD AG. Crüsemanns Ururenkel Klaus J. Heyl, führt uns in seinem biografischen Roman in die Mitte des 19. Jahrhunderts, als Postkutschen und Segelschiffe durch Eisenbahn und Dampfschiffe ersetzt wurden. Auswanderer suchten ihr Glück an fernen Ufern. Ein Geschäft, das es Bremen gutgehen ließ. Das Buch beschreibt zwei Jahrzehnte des Aufbruchs in eine neue technisierte Welt. Der Handel über die Meere begann. Machen Sie eine Zeitreise ... >LESEPROBE

Lieblingsmensch

Cover Prinz Arschloch

wird Arschlochmensch – kann passieren – manchmal auch umgekehrt. Als Namika ihren Hit mit Carolin Kebekus auf »Pussy Terror« in der rückwärtigen Fassung sang, hab ich zuerst »Arschloch Prinz« verstanden. Dachte: Haben die Katja Oelmanns Roman vertont? Naja, Verleger-Halluzinationen. Aber: Hört sich gut an auf YouTube – und im Übrigen: Liest sich auch gut. > PRESSELESEPROBE

Ulli kocht auf SeeUlli kocht an Bord

Dorsch-Filet mit Bratkartoffeln in zehn Minuten – so geht's! Die Kombüse auf der Segelyacht ist keine Sterne-Küche – aber ruck-zuck kann man etwas Leckeres zubereiten. Ulli macht es auf diesem Video von Yacht TV vor (Klick ins Bild). – Wie er Schiffskoch wurde – das ist eine andere Geschichte. Eine harte Tour aus dem Arbeiter- und Bauernstaat in die Seefahrt, als Container noch Vision waren: »Ich hau ab!« Davon hier eine > LESEPROBE.

Hundeschlitten in Alaska

Fremde Kulturen
Mit Hamburg im Herzen reist Wolf-Ulrich Cropp zu entlegenen Zielen »Jenseits der Westwelt«, so der Kadera-Buchtitel mit 15 Berichten von abenteuerlichen Reisen. Und weil er es bereits seit Jahrzehnten macht, hat er eine besondere Sicht auf eine sich verändernde Welt und die Menschen, die dort wohnen, wo wir kaum Urlaub machen möchten. Hier ist eine LESEPROBE

Titelbild
DRUCKFRISCH
Die Familie und ihre Freunde – sie können alles schaffen. Rena Brauné erzählt vier Geschichten von Familien, die gemeinsam stark sind, um die Zukunft zu gestalten, füreinander da zu sein, ein Schicksal überwinden und sich von Unerträglichem zu befreien. 16 Jahre lebte die Autorin mit ihrem Mann in Portugal und entdeckte auch dort die verbindende Kraft der Familie. zu einer > LESEPROBE

Neue Erinnerungen
Unser Erinnerungs-Klassiker »Dennoch haben wir gelacht« hat seine Fortsetzung bekommen. Die Zeitzeugen in der Norderstedter Erinnerungswerkstatt haben eine neue Sammlung zusammengestellt. So schafften wir es, aus der Trümmerzeit nach dem Krieg ins »Wirtschaftswunder« zu kommen. Das waren Zeiten! »Schwarzbrot mit Zucker« ist nicht nur ein Lesebuch – es stößt bei manchem »Oldie« eine Tür auf, weckt die eigenen Erinnerungen. Weißt du noch…? > LESEPROBE


Glückwunsch
zum 100. Geburtstag

Am 9. Juni 1919 kam sie in Münster auf die Welt – als sie 95 war, veröffentlichten wir Liesel Hünichens Rückschau auf politische Sozialarbeit in den 70er/80er Jahren »...weil es notwendig war.« Ja, es hatte sich viel verändert, seit es das Grundgesetz gab, das alle Menschen vor dem Gesetz gleich machen sollte. In ihrem Vorwort fragte Norderstedts Stadtpräsidentin Kathrin Oehme: »Ob man im Mai 1949 ahnte, wie schwer es sein würde, diese Werte in Realität umzusetzen?« Und hat auch die Antwort: »Es gab und gibt Menschen, die sich berufen fühlen, an der Erfüllung unserer freiheitlichen Ordnung mitzuwirken. Liesel Hünichen ist ein solcher Mensch.« Es folgen Schlagwörter von Kinderschutz und Erziehungsgeld, Unterhaltsvorschuss, Gleichstellung, Frauenhaus, Seniorenbeirat und mehr bis hin zu Patenschaften für vietnamesische »Boat-Peoples« und einer Aktion für mehr Freundlichkeit in den Behörden. 1984 wurde Liesel Hünichen vom regionalen Presseclub zur »Frau des Jahres« gewählt. 2001 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz am Bande. – Zum 100. Geburtstag schickten wir Blumen nach Trier, wo Liesel Hünichen seit rund drei Jahren in der Familie ihrer Tochter lebt. – Die Ereignisse und Schicksale ihrer wechselvollen Lebenszeit hat Liesel Hünichen in vielen Geschichten festgehalten. Im Kadera-Verlag sind daraus Bücher entstanden, die »Geschichte« lebendig macht. »Ich hab sie für meine Enkelkinder aufgeschrieben«, sagt sie manchmal. Nicht nur für ihre, möchte ich korrigieren, denn aus ihnen kann man lernen und erfahren, was nicht vergessen werden darf ... Wir wünschen Liesel Hünichen weiterhin eine gute Zeit mit gewohnt frohem Herzen und wachem Geist. –> Zu den Büchern

 

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