Ich hau ab!
Eberswalde ade!

Mutter fragte besorgt: »Ulli, was soll bloß aus dir werden?« Die junge DDR hatte die Landwirtschaft als Vorschlag. Ulli aber wollte zur See, raus in die weite Welt – und nicht der Ausmister im LPG-Schweinestall sein. Junge, das war nicht einfach, auch wenn es noch keine Mauer gab. Und als er es geschafft hatte, sagte man ihm in der Hamburger Heuerstelle, dass er wegen Sehschwäche nicht seetüchtig sei. Es sei denn unter Deck – in der Kombüse. Deshalb sagte er »Ja«, als man ihn nach Kochfähigkeiten befragte. Wenn's nicht schmeckte, gab es keine Höflichkeiten auf Kümo und Fischkuttern. Harte Zeiten in den 50/60er Jahren. Heute kann er drüber lachen – und so liest es sich denn auch ganz locker, wenn er aus dieser Zeit erzählt. – > LESEPROBE

Lieblingsmensch

Cover Prinz Arschloch

wird Arschlochmensch – kann passieren – manchmal auch umgekehrt. Als Namika ihren Hit mit Carolin Kebekus auf »Pussy Terror« in der rückwärtigen Fassung sang, hab ich zuerst »Arschloch Prinz« verstanden. Dachte: Haben die Katja Oelmanns Roman vertont? Naja, Verleger-Halluzinationen. Aber: Hört sich gut an auf YouTube – und im Übrigen: Liest sich auch gut. > PRESSELESEPROBE

Backschaft-Tipps

Seeluft-TitelDieses Buch fängt dort an, wo »Ich hau ab!« aufhört. Nach Koch-Karriere auf See und beim Norddeutschen Regattaverein in Hamburg, wurde er Freizeit-Kapitän und natürlich sein eigener Smutje. Und er erfuhr: Seeluft macht hungrig – auch wenn's bis zum nächsten Hafen noch 20 Meilen sind. Schiffskoch Ulli Krause präsentiert Rezepte, die an Bord schnell zubereitet sind. Es muss nicht sein, die sechste Dose Erbsensuppe zu öffnen. Wie wär's denn mal mit Wurstgulasch nach Seemannsart oder Kartoffelpuffer mit geräuchertem Forellenfilet? (Übrigens auch in Single-Kochecken beliebt!) Leckeres Essen hebt die Stimmung an Bord. Zwischen den Gerichten stehen die Geschichten, wie man sie an nordischen Küsten und auf Kanälen erleben kann. Das sind Törn-Tipps, die immer wieder Freude machen. > LESEPROBE


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Weißt du noch?

Cover Dennoch haben wir gelacht [9783944459295 (2).jpg,908 KB]

Erinnerungen können sich auf wundersame Weise vermehren! »Dennoch haben wir gelacht...« 20 Zeitzeugen haben notiert, was sie in Dörfern und Städten, im Norden und Süden Deutschlands, im Ruhrpott, in Russland und Argentinien erlebten. Ihr »Damals« umfasst den Zeitraum 1933–1955. Lange schwiegen sie, weil es niemand wissen wollte. Die Zeit ist reif. Ein Buch, das Erinnerungen präsentiert – und die eigenen weckt. Das ist oft das Wichtigste daran.

ABC-Spiel
Spielend lesen lernen
Alle Kinder sollen lesen lernen. Wenn der Affe das A ist und der Elefant ein E, dann geht es spielend durch das ABC. Alles babyleicht und macht sogar Spaß. Fenja und Leon machen einen Zoo-Besuch – »So lernen wir das ABC!« Mehr darüber in unserem SHOP

Lesealter  17.08.2018

Einem »Mittvierziger« wollte die Frau ein Buch zum Geburtstag schenken. Der olle Eppendorfer Bücher-Seifert kletterte dafür auf die Regal-Leiter, zog ein Buch hervor. »47 wird er«, bemerkte die Frau nebenbei. »Ah…«, leuchtete Seifert auf, schob das Buch zurück und griff 30 Zentimeter weiter ins Regal. »47 – dann nehmen Sie dies!« Was sie dann auch tat. – An diese Beratung erinnerte ich mich, als ich auf Internet-Portalen erschrocken unsere Neuerscheinung »Crüsemann« mit dem Lesealter-Hinweis »12–15 Jahre« entdeckte. Das ist doch kein Jugendbuch! »Ab 12« hatte ich im VLB eingetragen – weil ich meinte, ab der 6. Klasse gibts bestimmt einige clevere Kids mit Interesse an der Seefahrt im 19. Jahrhundert. Die »Bremse« bei 15 Jahre war nicht meine Idee. Gerade ältere Jahrgänge lesen es gern. – »Für Porno gibts ja Gesetze. Für alles andere gilt: Die Leser bestimmen selbst, was sie lesen wollen. Manchmal staunen wir«, erklärte mir eine Buchhändlerin. Ab sofort sind unsere Bücher auch für Leser über 15 Jahre freigegeben.        Günther Döscher

 3 x Bienen und Natur

Bienen-Frieden

Seit Peter Jägers »Bienen-Bücher« im Kadera-Verlag erscheinen, sind die Bienen auf unserem Balkon bedeutend freundlicher geworden. Oder anders herum: Wir haben keine Angst mehr vor ihnen. Wir schauen ihnen entspannt bei der Arbeit zu – und entschuldigen uns, dass wir zuviel Geranien haben, die viel zu wenig Nektar anbieten. So bleibt den kleinen Rasen-Wespen etwas – die können tiefer hineinkriechen. Wir sind also Bienen-Retter mit Steigerungs-Potential! – Das dritte Buch motiviert auch zu weiterem Umwelt-Bewusstsein. Diesmal erfährt man allerlei übers Moor. »Die Natur braucht Schutzengel«, heißt es ja im Untertitel. Das ist das Hauptanliegen des Autors, der in turbulenten Geschichten das Interesse an der Natur weckt. > LESEPROBE

48 sommerfrische Lesepausen

LESETERMIN

REIMER BOY EILERS
Di 28.08.2018 - 19:30 Uhr: Handwerkskammer Hamburg (Baumhüttensaal / Raum 204), Holstenwall 12: Prosa und Lyrik unter dem Motto »Kleine Möwe, flieg nach Helgoland«

 

RAINER NEUMANN
Di 23.10.2018 - 19:00 Uhr: Buchhandlung Lavorenz, Großer Sand 26, 25436 Uetersen: Benefiz-Lesung »Passiert. Notiert. Bedacht. Gelacht.« (Anmeldung erbeten: 04122/92570)

Insel-Literatur

Reimer Boy Eilers wuchs auf Helgoland heran. Die zerbombte Insel war seine Kindheits-Welt. Forscherdrang in den Katakomben. Mit dem Onkel zum Hai-Angeln. Vom Vater etwas über die Geschichte erfahren… In seinem Buch »Goethe, Glück und Helgoland« wird deutlich, wie und durch was die Insel ihn formte. Blättern Sie mal in die umfangreiche LESEPROBEund wenn Sie Lust bekommen, selbst mal durch den Dünensand zu robben – jetzt ist die beste Zeit dazu.

Vor 170 Jahren...

Cover... segelte man noch mit dem Wind über den »großen Teich«. Eduard Crüsemann gründete 1848 in Bremen seine Reederei & Handelscompagnie. Man könnte es heute das »Trainingslager des Seehandels« nennen. Denn zehn Jahre später war Crüsemann der visionäre Gründer des Norddeutschen Lloyd, die Keimzelle der heutigen HAPAG-LLOYD AG. Ururenkel Klaus J. Heyl, führt uns in seinem biografischen Roman in die Mitte des 19. Jahrhunderts, als Postkutschen und Segelschiffe durch Eisenbahn und Dampfschiffe ersetzt wurden. Auswanderer suchten ihr Glück an fernen Ufern. Das Buch beschreibt zwei Jahrzehnte des Aufbruchs in eine neue technisierte Welt. Der Handel über die Meere begann. Machen Sie eine Zeitreise ... >LESEPROBE

 

Wenn ich diesen See seh, brauch ich kein Meer mehr...

WittenseeHübsches Wortspiel – und irgendwie passt es: Es geht um Stille. Wittensee in Schleswig-Holstein ist der Rückzugsort für Xenia, der die Welt zu laut, zu bestimmend, zu schnell geworden ist. In der Stille der Natur lässt sie ihr bisheriges Leben an sich vorüberziehen – geprägt vom Stress, so zu "funktionieren", wie die Eltern, die Kita, die Schule und schließlich auch der Freund es wollen. – Susanne Bienwald erzählt den inneren Kampf der jungen Frau einfühlsam in wechselnden Perspektiven. – Eine tiefgreifende Rezension von Maren Schönfeld: Bitte anklicken!

Schön - schlank - tot

Mandy

Das droht den hübschen Catwalk-Mädchen, von denen Schleswig-Holsteins standfeste Frauensleute entsetzt sagen: »Mein, Gott, sind die dünn!« Diese Models leben gefährlich. Frauke Mohr, die sich sommertags auf einem Campingplatz bei Grömitz mit Fällen der imaginären »Kripo Neustadt« befasst, schickt den jungen Ermittler Tim Bronkau auf die Spur eines seltsamen Model-Todesfalls auf Mallorca – der dann doch in Norddeutschland seine Wurzeln hat und zum Ostsee-Krimi wird. – Tja, mehr weiß ich auch nicht, da müsst ihr schon selber lesen.

Das war der 1. Fall

Der Tote im Yachthafen [9783944459264.jpg,104 KB]Sommer an der Ostsee. Für Autorin Frauke Mohr ist das Grömitz-Zeit. Dort auf dem Campingplatz entstand »Der Tote im Yachthafen«, während ihre Jungs Sandburgen bauten. Um einen Prachtbau im Naturschutzbereich geht es im Krimi. Irgendwie hat das Geld das Sagen – und schließlich noch eine Prise Gift. Bei jungen Lesern punktet Tim Bronkaus erster Fall der imaginären Neustädter Krimi im E-Book-Download – aber fragt ruhig mal im Buchhandel – oder hört zu, wenn Frauke Mohr daraus am Grömitzer Strand liest. Ganz nah am Original-Tatort.

 

 

 

 

 

 

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