Genial-Kauf  23.03.2019

Loriot: »Plötzliche Regenfälle können zum Betreten einer Buchhandlung zwingen.« Wenn es sie denn gäbe, lieber Unvergessener. Wie nass bin ich, wenn ich dort ankomme? Sie werden ja immer weniger. Obwohl es nicht an Ware fehlt: 90.000 neue Buchtitel jedes Jahr. Hallenweit gerade in Leipzig vorgestellt. Neu erdacht, frisch gedruckt, belobt, kritisiert, gekauft, gelesen. Es fehlt auch nicht an Lesern. Eher sind Buchhandlungen zu klein, das Angebot zu vielfältig. Wie lange muss es regnen, bis ich »mein Buch« im Regal gefunden habe? Am PC oder auf dem Tablet klappts ruck-zuck mit Stichwörtern. Dennoch wirbt der Handel: Kauf regional – nicht digital! Genialokal! Ist es richtig oder falsch? Auf jeden Fall kombinierbar! Am Bildschirm suchen und stöbern – im Buchhandel bestellen, abholen. Vorausgesetzt, »meine Buchhandlung« ist im Internet präsent, liegt auf meinem Weg, hat einen Parkplatz. Ansonsten ist die Zusendung genial – wenn jemand zu Hause ist oder ein freundlicher Nachbar, wenn der Bote kommt. Internet und Bücher passen gut zusammen, weil Suchen und Finden einfacher wird. Manchen Verlag (auch diesen) würde es ohne Internet gar nicht geben. Es lebe die Vielfalt – auch in der Einkaufsform. Unser Online-Shop ist zwar schnell, wem ein anderer lieber ist, findet auch dort unsere Titel – und wenn Sie z.B. gern in Bad Bramstedt einkaufen, dann finden Sie bei »Buch und Medien“ fast die Hälfte unserer Titel im Regal ...

Günther Döscher

Kein Kochbuch, aber...

... vielleicht doch eine Antwort auf die Frage, wie Schlachter und Vegetarier miteinander klar kommen. Eine »literarisch-ironische Moritat« klassifiziert Nikola Anne Mehlhorn ihr neues Werk. Nach Ostern im Handel – und kann vorbestellt werden.

22 Autorinnen haben GeschichtenSchreiben als Hobby
Zwei Schreibgruppen treffen sich, um sich im Schreiben zu üben. Vorgegebene Themen sind der Start in die Erinnerungen oder in die eigene Phantasiewelt. Dann wird am Text gefeilt. Es ist in erster Linie ein Schreiben für sich selbst. Doch wenn man es erzählen kann, hören auch andere gerne zu – oder lesen es ... Hier ist eine bunte Auswahl, die auch Anregung ist. Adelheid Liepelt, zertifiziert für Poesie- und Bibliotherapie, gibt dazu einen Einblick in das kreative Schreiben und deren Wirkung auf die Entwicklung der Persönlichkeit. > Ins Buch geblättert

ABC-Spiel
Spielend lesen lernen ...
Alle Kinder sollen lesen lernen. Wenn der Affe das A ist und der Elefant ein E, dann geht es spielend durch das ABC. Alles babyleicht und macht sogar Spaß. Fenja und Leon machen einen Zoo-Besuch – »So lernen wir das ABC!« Mehr darüber in unserem SHOP

Plattdeutsch

Keine Angst vor Käptn Jerid [Jerid-Cover.jpg,98 KB] »Keine Angst vor Käptn Jerid!« ist eine fantastische Zeitreise dorthin, wo die rauen Gesellen die Seefahrt gefährlich machten. Autorin Katharina Offermanns hat eine spannende Piraten-Geschichte für Kinder und Jugendliche geschrieben. Das Spezielle: Die Piraten sprechen plattdeutsch! 136 Sätze Platt in der sonst hochdeutschen Geschichte – es gilt also »Keine Angst vor Opas Sprache«. Die Autorin, im Hauptberuf Lehrerin in Schleswig-Holstein, hat für Kolleginnen und Kollegen auch eine Anregung parat, das Buch im HSU und im Deutsch-Unterricht einzusetzen (Info im Buch).

 

Geschichten ut uns Dörp [9783944459370.jpg,135 KB]Inge Hellwege, die seit 80 Jahren die gleiche Adresse im alten Dorf Garstedt (heute ein Stadtteil Norderstedts) hat, ist voller »Geschichten ut uns Dörp«. Die Sammlung bringt "Dit un dat in Hoch un Platt". Um genau zu sein: Links steht die Geschichte auf Hochdeutsch, rechts auf Plattdeutsch. Das hilft beim Auffrischen der Sprache, wie sie hier übern Gartenzaun immer noch gern gesprochen wird. – Inzwischen folgten zwei weitere Bücher: »Garstedter Geschichten in Hoch & Platt« und »Nachbarschafts-Geschichten in Hoch & Platt«.

 

Des Sängers Fluch [9783944459134-4x6cm600dpi.jpg,92 KB]

»Des Sängers Fluch« ist für jene, denen das Plattdeutsche etwas flüssiger über die Lippen geht. Spaßige Parodien klassischer Balladen – darüber lachte man schon 1920. Wir haben das Buch auf dem Boden entdeckt und neu aufgelegt. Ein kleines, feines Hardcover-Buch mit Leseband – gut zu verschenken an Leute, die daraus auch mal vortragen mögen. Viel Spaß damit! – Dor stünn in olen Tieden een Sloss, dat leet sick sehn...

Ulli kocht auf SeeUlli kocht an Bord (2)

Gemüsepfanne bei Windstärke 6 – so geht's! Die Kombüse auf der Segelyacht ist keine Sterne-Küche – aber ruck-zuck kann man etwas Leckeres zubereiten. Ulli macht es auf diesem zweiten Video von Yacht TV vor (Klick ins Bild). – Das Buch dazu heißt »Seeluft macht hungrig«, der Nachdruck ist fertig und >HIER< oder im Buchhandel zu haben. – Wie er Schiffskoch wurde – das ist eine andere Geschichte. Eine harte Tour aus dem Arbeiter- und Bauernstaat in die Seefahrt, als Container noch Vision waren: »Ich hau ab!« Davon hier eine > LESEPROBE.

Das wird eine Bienenweide

Sagt es den Bienen …

… dass diese grüne Wiese bald blühen wird. Bauer Frank Thies (Mitte) und »Jungbauer« Lasse haben Naturfreunde als Sponsoren gefunden. Einer davon ist Jugendbuchautor Peter Jäger (rechts), zweigte vom Honorar seiner »Bienen-Bücher« einige Euro ab, um die Insekten auf »seinem« Feld zur Nektar-Party einzuladen. »Sie haben ja irgendwie an den Büchern mitgewirkt.« Das sind Geschichten, in denen Lisa und ihre Freunde in der Natur, aber auch in der Schule und mit der Familie spannende Erlebnisse haben. Motto: »Die Natur braucht Schutzengel!« Verleger Günther Döscher empfiehlt die motivierenden Bücher für das Lesealter um ca. 8 bis 15 Jahre.

3 Bücher zum Serienpreis3er-Serie im Verlags-Shop (Klick ins Bild)

Schluss jetzt…

Zuviel ist tödlich - Cover

Irgendwann ist der Punkt erreicht: Ein einziger Tropfen – und das Fass läuft über. Ein Wort zuviel – und der Mensch dreht durch. Er will seine Ruhe haben. Manchmal bekommt sie der andere. »Ruhe sanft« steht dann auf seinem Grabstein. Rena Brauné dringt mit ihren Geschichten in die Untiefen menschlicher Charakterfehler. Habgier, falsche Liebe, Eifersucht, Sehnsucht nach Anerkennung – da passierts dann schon mal. Es muss kein Blut fließen, es geht auch sauber. Wer Opfer und wer Täter ist? – Irgendwie Standpunktsache. > Buchinfo

Lieblingsmensch

Cover Prinz Arschloch

wird Arschlochmensch – kann passieren – manchmal auch umgekehrt. Als Namika ihren Hit mit Carolin Kebekus auf »Pussy Terror« in der rückwärtigen Fassung sang, hab ich zuerst »Arschloch Prinz« verstanden. Dachte: Haben die Katja Oelmanns Roman vertont? Naja, Verleger-Halluzinationen. Aber: Hört sich gut an auf YouTube – und im Übrigen: Liest sich auch gut. > PRESSELESEPROBE

Schön - schlank - tot

Mandy

Das droht den hübschen Catwalk-Mädchen, von denen Schleswig-Holsteins standfeste Frauensleute entsetzt sagen: »Mein, Gott, sind die dünn!« Diese Models leben gefährlich. Frauke Mohr, die sich sommertags auf einem Campingplatz bei Grömitz mit Fällen der imaginären »Kripo Neustadt« befasst, schickt den jungen Ermittler Tim Bronkau auf die Spur eines seltsamen Model-Todesfalls auf Mallorca – der dann doch in Norddeutschland seine Wurzeln hat und zum Ostsee-Krimi wird. – Tja, mehr weiß ich auch nicht, da müsst ihr schon selber lesen.


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Still ruht der See...

WittenseeJa, es geht um Stille. Wittensee in Schleswig-Holstein ist der Rückzugsort für Xenia, der die Welt zu laut, zu bestimmend, zu schnell geworden ist. In der Stille der Natur lässt sie ihr bisheriges Leben an sich vorüberziehen – geprägt vom Stress, so "funktionieren" zu müssen, wie die Eltern, die Kita, die Schule und schließlich auch der Freund es wollen. – Susanne Bienwald erzählt den inneren Kampf einer in ihren Dozenten verliebten Studenten einfühlsam und aus wechselnden Perspektiven. – Eine tiefgreifende Rezension von Maren Schönfeld: Bitte anklicken!

LESETERMINE

SUSANNE BIENWALD
Do 25.04.2019 - 19:00 Uhr: Timmendorfer Strand, Zur Waldkirche 1, Ev.-Luth. Kirchengemeine; Lesung aus "Wittensee"
Fr 26.04.2019 - 19:00 Uhr: Hamburg-Othmarschen, Kulturschuppen, nur auf Anmeldg.: info@susannebienwald.de

 

REIMER BOY EILERS
Do 18.04.2019 - 13:30 Uhr: Helgoland, in der SansiBar auf »MS Helgoland«, Südhafen; Texte aus »Goethe, Glück und Helgoland« im Rahmen des 2. Helgoländer Lesefestivals

 

RAINER NEUMANN
So 28.04.2019 - 15:00 Uhr: Hamburg-St.Georg, Alexanderstr. 16 (U-Bahn Lohmühlenstraße), Kulturladen St.Georg eV: Heiteres aus »Passiert. Notiert. Bedacht. Gelacht.«
Do 09.05.2019 - 20:00 Uhr: Hamburg-Harburg, Buxtehuder Str. 13, Kulturcafé »Komm du

 

Hundeschlitten in Alaska

Fremde Kulturen
Mit Hamburg im Herzen reist Wolf-Ulrich Cropp zu entlegenen Zielen »Jenseits der Westwelt«, so der Kadera-Buchtitel mit 15 Berichten von abenteuerlichen Reisen. Und weil er es bereits seit Jahrzehnten macht, hat er eine besondere Sicht auf eine sich verändernde Welt und die Menschen, die dort wohnen, wo wir kaum Urlaub machen möchten. Hier ist eine LESEPROBE

Neue Erinnerungen
Unser Erinnerungs-Klassiker »Dennoch haben wir gelacht« hat seine Fortsetzung bekommen. Die Zeitzeugen in der Norderstedter Erinnerungswerkstatt haben eine neue Sammlung zusammengestellt. So schafften wir es, aus der Trümmerzeit nach dem Krieg ins »Wirtschaftswunder« zu kommen. Das waren Zeiten! »Schwarzbrot mit Zucker« ist nicht nur ein Lesebuch – es stößt bei manchem »Oldie« eine Tür auf, weckt die eigenen Erinnerungen. Weißt du noch…?

Vor 170 Jahren...

Cover... segelte man noch mit dem Wind über den »großen Teich«. Eduard Crüsemann gründete 1848 in Bremen seine Reederei und Handels-Compagnie. Man könnte es heute das »Trainingslager des Seehandels« nennen. Denn zehn Jahre später war Crüsemann der visionäre Gründer des Norddeutschen Lloyd, die Keimzelle der heutigen HAPAG-LLOYD AG. Ururenkel Klaus J. Heyl, führt uns in seinem biografischen Roman in die Mitte des 19. Jahrhunderts, als Postkutschen und Segelschiffe durch Eisenbahn und Dampfschiffe ersetzt wurden. Auswanderer suchten ihr Glück an fernen Ufern. Das Buch beschreibt zwei Jahrzehnte des Aufbruchs in eine neue technisierte Welt. Der Handel über die Meere begann. Machen Sie eine Zeitreise ... >LESEPROBE
Klaus J. Heyl
ist an der Costa Blanca zu Hause. Die deutschsprachige Zeitung »Costa Blanca Nachrichten« hat ihn anlässlich seiner Lesungen interviewt > BERICHT

Prost auf 2019

TineWittler

Winter ist Bar-Saison. Tine Wittler – in ihrer Bar »Parallelwe.lt« gern mal selbst hinterm Tresen – mag diese Zeit. Der Sonne hatte sie einst den Namen »Gelbe Sau« verpasst, weil sie die Kunden aus der Bar lockte. Tine Wittler hat die Bar-Typen studiert, liebevoll bedichtet, mit Cocktail-Rezepten umrankt und in ein Buch gepackt. Marlies Schaper hat es schwungvoll illustriert. Mit »Tresenlyrik schlückchenweise« ist die »Lokalrunde« treffend erklärt – die richtige Lektüre für Leute, die nach einem Schnäpschen zum Philosophieren neigen … LESEPROBE

Insel-Literatur

Reimer Boy Eilers wuchs auf Helgoland heran. Die zerbombte Insel war seine Kindheits-Welt. Forscherdrang in den Katakomben. Mit dem Onkel zum Hai-Angeln. Vom Vater etwas aus der Geschichte erfahren… In seinem Buch »Goethe, Glück und Helgoland« wird deutlich, wie und durch was die Insel ihn formte. Blättern Sie mal in die umfangreiche LESEPROBE

1000 Schilling aus Uganda1000 Schilling aus Uganda

Ein Souvenir brachte mir Luisa Natiwi aus ihrer Heimat Uganda mit: Einen Riesen, wie man Geldscheine mit der Zahl 1000 auch nennt. Ein ganzes Bündel davon hatte sie in der Tasche. Sie kommt ja immer mal wieder nach Karamoja, wo sie als Nomadenkind geboren wurde und Missionare sie gesund pflegten, als sie am Biss einer Hyäne zugrunde zu gehen drohte. Sie wurde die erste Lehrerin der Karamojong und fast auch eine der Frauen von Idi Amin. Auch dem konnte sie entkommen. Ihr abenteuerliches Leben beschreibt sie im Buch »Rote Erde – weißes Gras«. –> LESEPROBE Inzwischen unterstützt sie ein Schulprojekt ihrer Heimat, wirbt um engagierte Helfer und um Beteiligung durch die UNESCO. Der 1000-Schilling-Schein hat nämlich nicht einmal den Wert von einem Euro-Cent. Immerhin bekommt man dafür eine Banane oder ein Fladenbrot.

 

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