Eine Sommerliebe!

WittenseeWittensee in Schleswig-Holstein ist der Rückzugsort für eine Studentin, der die Welt zu laut, zu bestimmend, zu schnell geworden ist. In einem Brief will sie ihrem Freund erklären, weshalb sie nicht mithalten kann, weshalb sie nicht immer so sein kann, wie andere sie haben wollen. In der Stille der Natur lässt Xenia ihr bisheriges Leben an sich vorüberziehen – geprägt vom Stress, so zu "funktionieren", wie die Eltern, die Kita, die Schule und schließlich auch der Freund es wollen. – Susanne Bienwald erzählt den inneren Kampf der jungen Frau einfühlsam in wechselnden Perspektiven. Lesend findet man Parallelen und erinnert sich selbst an "komische Situationen". Und wie Xenia, so besinnt man sich auf das bedrohte Recht auf Selbstbestimmung... 

LESUNGEN 2016

SUSANNE BIENWALD

liest aus ihrem Roman »Wittensee«:

29.09., 19:00: 24340 Eckernförde, Buchhandlung am Gänsemarkt 5
09.10., 17:00: 22087 Hamburg,Tea-Time-Lesung, Literaturhauszentrum, Schwanenwik 38

13.10., 17:00:  22607 Hamburg, Waitzstraße 31, Aula des VHS-Zentrums

20.10., 15:00: zur Buchmesse Frankfurt im Frankfurter Dom, Dommuseum

09.11., 15:00: 27749 Delmenhorst, City-Hotel, Bahnhofstraße 16

10.11., 15:30: 23568 Lübeck, Holiday Inn, Travemünder Allee 3

11.11., 14:30: 24358 Hütten, Schnackstuuv, Unterhütten 21

 

PETER JÄGER
»Kleine Engel – große Herzen«
30.09., 19:00: 25451 Quickborn, Stadtbücherei (am Bahnhof)

Afrika verstehen!

Cover Rote Erde Weisses Gras [Cover-Rote-Erde.jpg,113 KB]Faszinierend, lebenshungrig, brutal und unvergleichlich. Afrika! Als Nomaden-Mädchen geboren, lernt Luisa Natiwi bei Missionaren lesen und schreiben. Später wird sie die erste Lehrerin der Karamojong im kargen Nordosten Ugandas. Diktator Idi Amin will aus jedem Stamm eine Frau – sie ist auserwählt. Sie will nicht – erlebt stattdessen Deutschland, kehrt zurück nach Uganda – um abermals zu fliehen, weil die Karamojong nicht in den Stamm ihres Mannes passt. – Heute lebt Luisa Natiwi in Hamburg und weiß, dass sie irgendwann abermals zurückkehren wird in den Kreis ihres großen Klans. Ihr Leben ist eine Zeitreise, ein Leben in zwei Welten. Es hilft, Afrika zu verstehen. – Mit ihrer Hilfsvereinigung »Zebracrossing e.V.« müht sie sich, nachhaltige Entwicklungen in ihrer Heimatregion Karamoja zu schaffen.

Schleswig-Holstein

Manchmal-E-Book [eBook-Cover-neu.jpg,101 KB]

Manchmal hat Gundolf Hansen die Namen des Geschehens verschleiert. Es soll ja nicht zu Schludereien kommen. Sind ja auch keine Tatsachenberichte. Aber wie sagte schon Erich Kästner: Wahr ist eine Geschichte dann, wenn es so hätte geschen können. Der Brunswarder See ist auf keiner Schleswig-Holstein-Karte verzeichnet – und doch ... Im Buch geht es um Liebe an und zwischen Nord- und Ostsee. Elf Beziehungs-Geschichten von Sylt bis Fehmarn und dazwischen. Was das mit dem Springen zu tun hat – tja, anders kommst du nicht an Land, nicht übern Graben und nicht aus dem Schlamassel. Das Buch gehört quer ins Bücherbord – um bewusst zu machen: Manchmal hilft nur ein kühner Sprung ...

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Moin, Moin!  24.09.2016

"Erscheint demnächst" – "Zur Zeit nicht lieferbar" – "In 2–4 Wochen wieder lieferbar" – Wieso eigentlich "wieder"? Das Buch erschien am 15. September als Neuerscheinung. Es liegt an den weiten Wegen zwischen Lager, Büro und Web-Administrator. Und an der Auslieferung an den Barsortimenter, der es erst bestellt, wenn ein Buchhändler es bestellt, weil ein Leser es bestellte, weil er davon in der Zeitung las. Und zum nächsten Tag klappt es nicht, weil die gebündelte Lieferung erst wieder in der nächsten Woche ist. Sie ahnen es, bei dieser Schilderung geht es nicht um den neuen Harry Potter – es ist das heitere Märchen von Bienen, Umwelt, Flüchtlingen, die alle ihre Schutzengel so nötig haben wie kleine Verlage. »Kleine Engel – große Herzen« heißt das honigsüße Buch von Peter Jäger mit lebendigen Zeichnungen von Christel Kruse (siehe nebenstehend) und als rundrückiges Hardcover vom Kadera-Verlag herausgegeben. Und wenn dann die Geduld kürzer ist, als die Zeit, die das Buch bis zum Leser braucht, dann haben wir für unsere Neuerscheinungen nur einen Tipp: Beim Verlag bestellen! Für zehn Euro und frei Hausbriefkasten. Oder über Amazon ... 

  Günther Döscher

Wir schafften das!

CoverJa, der optimistische Merkel-Satz hat eine Vergangenheits-Realität! 12 Millionen Flüchtlinge musste Deutschland trotz zerbombter Städte und eigener Not 1945 aufnehmen. Sie kamen aus Schlesien, aus Ostpreussen oder aus dem Sudetenland und fanden Unterkunft in Waschküchen, Ställen und Scheunen. Familien ohne Väter. Junge Mütter ohne Hilfe. Liesel Hünichen (97) war von 1948 bis 1951 Sozialarbeiterin in Hildesheim. Die Notizen in ihrer »Schwarzen Kladde« sind die Grundlage ihrer Erinnerungen, die sie bereits in den 70er Jahren aufzeichnete. Es ist ein persönliches Geschichtsbuch über die spätere Nachkriegszeit, als die Deutschen »ins Leben zurückkehrten«. – Das Buch ist die Fortsetzung von »Meine Stunde Null«.

Plötzlich nur Nichts!

Plötzlich ist alles weg. Eben radelte Liesel Hünichen noch durch den sonnengefluteten Frühlingswald – dann der Blick vom Hügel. Und wo sonst der Kirchturm aus der Stadt herausragte – nichts als wabernder Rauch. Ihr Elternhaus – ein Haufen schwarzer Trümmer, aus dem noch kleine Flammen züngeln. Die Eltern – sie findet sie später auf einem Bauernhof, wo ihnen ein Schlafplatz auf dem Hühnerwiemen angeboten wurde. Die »Stunde Null« schlug sieben Wochen vor Kriegsende – und sie dauerte ungezählte Stunden. Das herbeigesehnte Kriegsende war ein Vakuum ohne Hoffnung, ein Leben in Ohnmacht, in dem man tat, was nötig war, fast ohne es zu bemerken ... Erst im dritten Jahr kehrte das Leben langsam zurück. Ein Buch der Erinnerung, das in die Gegenwart passt. Möge man daraus lernen.

Cover Dennoch haben wir gelacht [9783944459295 (2).jpg,908 KB]Erinnerungen wecken

»Dennoch haben wir gelacht...« Zwanzig Zeitzeugen schrieben ihre Erinnerungen auf. Erlebt in Dörfern und Städten in Nord- und Süddeutschland, im Ruhrpott, in Argentinien und Russland. Ihr »Damals« umfasst den Zeitraum 1933–1955. Rein in den Weltkrieg – und wieder heraus. Lange schwiegen sie, weil es niemand wissen wollte. Die Zeit ist reif. Ein Buch, das nicht nur Erinnerungen präsentiert, sondern die eigenen weckt.

Lisa freut sich

Lisa Wohl jedes Jahr schreibt Peter Jäger ein kleines Engel-Märchen. Diesmal ist es ein richtiges Buch und lustig illustriert von Christel Kruse. Es geht hauptsächlich um Bienen. Sie sind von Umweltgiften bedroht und brauchen unser Verständnis. Lisa ist auf der Seite der Bienen. Engel sind auch dabei. Und sogar der Weihnachtsmann – leidet allerdings am Hexenschuss, aber das kriegen wir wohl bis Weihnachten wieder hin. Nette Menschen, Tiere und die Natur müssen zusammenhalten. Mit himmlischen Einsichten wird es klappen. – Das Buch "Kleine Engel – große Herzen" hat inzwischen einige Leser begeistert. Guckt mal auf die Bücherseite da gibts auch eine Leseprobe >>

Ein Fels im Meer

Cover: Goethe, Glück und Helgoland [9783944459479-Helgo-RGB-60.jpg,104 KB]

Helgoland von einem »Insulaner«! Reimer Boy Eilers' Eltern kehrten zurück auf das zerbombte Helgoland, verlebte dort seine Kindheit. Forscherdrang in den Katakomben. Mit dem Onkel zum Hai-Angeln. Vom Vater etwas über die Geschichte erfahren. Helgoland einmal nicht aus touristischer Sicht. Hier kam Hoffmann von Fallersleben das »Lied der Deutschen« in den Sinn, unsere Nationalhymne, die auf dem Hamburger Jungfernstieg aus der Taufe gesungen wurde. Dorthin hat der Autor sein »Inselgefühl« mitgenommen, nachempfunden und philosophisch mit Goethe und dem Glück verknüpft.

Schön - schlank - tot

Mandy

Das droht den hübschen Catwalk-Mädchen, von denen Schleswig-Holsteins standfeste Frauensleute entsetzt sagen: »Mein, Gott, sind die dünn!« Diese Models leben gefährlich. Frauke Mohr, die sich sommertags auf einem Campingplatz bei Grömitz Fällen der imaginären »Kripo Neustadt« befasst, schickt den jungen Ermittler Tim Bronkau auf die Spur eines seltsamen Model-Todesfalls auf Mallorca – der dann doch in Norddeutschland seine Wurzeln hat und zum Ostsee-Krimi wird. – Tja, mehr weiß ich auch nicht, da müsst ihr schon selber lesen.

Das war der 1. Fall

Der Tote im Yachthafen [9783944459264.jpg,104 KB]Sommer an der Ostsee. Für Autorin Frauke Mohr ist das Grömitz-Zeit. Dort auf dem Campingplatz entstand »Der Tote im Yachthafen«, während ihre Jungs Sandburgen bauten. Um einen Prachtbau im Naturschutzbereich geht es im Krimi. Irgendwie hat das Geld das Sagen – und schließlich noch eine Prise Gift. Bei jungen Lesern punktet Tim Bronkaus erster Fall der imaginären Neustädter Krimi im E-Book-Download – aber fragt ruhig mal im Buchhandel.

Dorfchronistin mit Platt-Engagement

Garstedter Geschichten»Das muss raus«, sagt Inge Hellwege. All die Geschichten nämlich, die die Garstedter Autorin aus ihrem über 80-jährigen Leben noch im Kopf hat – und in einigen Ordnern, denn Schreiben gehört nun schon eine lange Zeit zu ihrem Leben. Eine Besonderheit zeichnet auch ihre zweiten Geschichten-Sammlung aus: Linke Seite Hochdeutsch – rechte Seite »op Platt«, eben so, wie man damals im Dorf Garstedt schnackte. »Is doch scheun, wenn wi dat een beten opfrischen deiht«, meint sie. Platt ist ja wieder salonfähig und an einigen norddeutschen Schulen sogar im Lehrplan. Das Hamburger Abendblatt stellt die Autorin und ihre Bücher vor. > Zum Artikel